BMW-Ergebnis bricht mit China-Schwäche ein

BMW-Hauptsitz in München.

München – Der Autobauer BMW bekommt die Krise im wichtigen Absatzmarkt China weiter deutlich zu spüren. Der Umsatz fiel im zweiten Quartal im Jahresvergleich um knapp 8 Prozent auf 31,3 Milliarden Euro, wie der Dax-Konzern am Donnerstag in München mitteilte. Die Ergebnisse kamen dabei noch deutlicher unter Druck: Die für den Kapitalmarkt wichtige Gewinnmarge vor Zinsen und Steuern in der Autosparte sackte von 5,4 auf 2,3 Prozent ab. Analysten hatten sogar noch einen etwas deutlicheren Rückgang einkalkuliert.

Das Konzernergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) fiel um 39 Prozent auf 1,63 Milliarden Euro, unter dem Strich rutschte der Überschuss um mehr als ein Drittel auf 1,2 Milliarden Euro ab. Der neue BMW-Chef Milan Nedeljkovic behielt die im Juni wegen der China-Probleme gesenkte Konzernprognose bei.

Zudem bestätigte der Manager die Einigung mit Arbeitnehmervertretern auf ein Personalabbauprogramm, allerdings noch ohne Details zu nennen. Die Rahmenbedingungen für BMW würden sich in den kommenden Jahren verschärfen, sagte Nedeljkovic laut Mitteilung. Der Konzern will dpa-Informationen zufolge rund 8.000 Stellen streichen, um Kosten zu sparen. Der Personalabbau soll unter anderem auch über ein Abfindungsprogramm erfolgen, wie es vom Unternehmen weiter hiess. (awp/mc/ps)

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