Danone wächst dank Preiserhöhungen

Antoine de Saint-Affrique, CEO Danone. (Foto: BC)

Paris – Der französische Lebensmittelkonzern Danone hat im dritten Quartal mehr umgesetzt. Das Wachstum des Nestlé-Konkurrenten war allerdings vor allem auf Preiserhöhungen zurückzuführen. Jedoch schwächelte das Geschäft in Nordamerika.

Der Umsatz stieg um 5,2 Prozent auf 7,23 Milliarden Euro, wie Danone am Mittwoch mitteilte. Auf vergleichbarer Basis, also ohne Wechselkurs- und Übernahmeeffekte, betrug das Plus 4,0 Prozent. Damit übertraf der Konzern die Erwartungen der Analysten leicht.

Das Wachstum war hauptsächlich preisgetrieben: Preiserhöhungen steuerten 3,6 Prozentpunkte bei, während die Absatzmengen lediglich um 0,4 Prozent zunahmen. Danone habe rund zwei Drittel der gestiegenen Kosten intern auffangen können, sagte Finanzchef Juergen Esser der Nachrichtenagentur AFP. Den Rest habe man an die Kunden weitergeben müssen.

Besonders in Nordamerika lief das Geschäft schleppend. Dort stieg der Umsatz lediglich um 2,4 Prozent, während die Absatzmengen zurückgingen. Konzernchef Antoine de Saint-Affrique kündigte deshalb entschlossene Massnahmen zur Belebung des Geschäfts an. Unter anderem sollen die Produktionskapazitäten ausgebaut und Anfang 2027 neue Produkte eingeführt werden.

In China belastete derweil ungünstiges Sommerwetter das Getränkegeschäft. In Europa profitierte Danone dagegen vom heissen Sommer. Das Geschäft mit Spezialnahrung litt weiterhin unter den Folgen von Rückrufen bei Säuglingsmilch.

Die Jahresprognose bestätigte Danone. Der Konzern erwartet weiterhin ein vergleichbares Umsatzwachstum von 3 bis 5 Prozent und einen überproportionalen Anstieg des bereinigten operativen Ergebnisses. (awp/mc/ps)

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