Detroit – Der US-Autoriese General Motors (GM) erwartet dank eines Gerichtsurteils zu den US-Einfuhrzöllen dieses Jahr mehr Gewinn als bisher. Vor Zinsen und Steuern sowie Sonderposten dürfte der operative Gewinn nun bei 13,5 bis 15,5 Milliarden US-Dollar liegen, wie der Konzern am Dienstag in Detroit mitteilte. Das sind am oberen und unteren Ende der Spanne eine halbe Milliarde mehr als bisher.
Unter dem Strich wird es aber voraussichtlich weniger Gewinn geben: Je Aktie sind nun noch 10,62 bis 12,62 Dollar avisiert statt 11 bis 13 Dollar. Das liegt an Sonderkosten von rund einer Milliarde Dollar, die im Wesentlichen für die zurechtgestutzte Elektroauto-Strategie anfielen.
Im ersten Quartal liess das den Nettogewinn um knapp sechs Prozent auf 2,6 Milliarden Dollar sinken, obwohl das bereinigte operative Ergebnis (Ebit) um ein gutes Fünftel auf 4,3 Milliarden Dollar anzog. Der Umsatz ging um knapp ein Prozent auf 43,6 Milliarden Dollar zurück.
Die Anleger sahen das Zahlenwerk insgesamt positiv, die Aktie zog im vorbörslichen US-Handel um bis zu fast sechs Prozent an. (awp/mc/ps)
