US-Pharmakonzern Lilly hebt ein weites Mal das Umsatzziel

Lilly steigt den Umsatz im dritten Quartal im Vorjahresvergleich um 39 Prozent auf 24,4 Milliarden Dollar.

Indianapolis – Der Pharmakonzern Lilly kann sich weiterhin auf den Gewichtssenker Zepbound und das Diabetesmittel Mounjaro verlassen. Beide Kassenschlager trieben das Wachstum auch im dritten Quartal mit Milliardenerlösen mächtig an, wie der US-Hersteller am Donnerstag mitteilte. Dabei schnitt Lilly in dem Jahresviertel besser ab als erwartet. Konzernchef David Ricks hob nun ein weiteres Mal sein Umsatzziel für das laufende Jahr an. Angepeilt ist nun ein Erlös in der Bandbreite von 91 bis 92 Milliarden US-Dollar (rund 81,7 bis 82,6 Mrd Euro). Zuletzt hatte Lilly noch im August die Umsatzprognose auf 85 bis 87 Milliarden Dollar erhöht.

Im dritten Quartal stieg der Umsatz im Vorjahresvergleich um 39 Prozent auf 24,4 Milliarden Dollar. Der Gewinn unter dem Strich zog um gut 15 Prozent auf rund 6,5 Milliarden Dollar an. Der Anstieg beim bereinigten Gewinn je Aktie fiel mit sieben Prozent auf 7,48 Dollar zwar im Vergleich geringer aus, weil hohe Forschungskosten belasteten. Analysten hatten hier aber sogar mit einem Rückgang gerechnet. Das 2026er-Ziel für die Kennziffer kürzte Lilly auf 35 bis 36 Dollar, das ist an beiden Enden der Spanne jeweils ein halber Dollar weniger als bisher. (awp/mc/pg)

Exit mobile version