USA: Verschuldung überschreitet 16 Billionen Dollar-Marke

Dollar-Schock

Washington – Die Staatsschulden der Vereinigten Staaten überschritten Ende August die Marke von 16 Billionen Dollar. Genau 16,015,769,788,215.80 Dollar weist der tägliche Dienst des Treasury Direct, einer Tochter des U.S. Departments of the Treasury, aus.

Davon entfielen 11,72 Billionen auf Schulden der öffentlichen Hand und 4,7 Billionen auf die zwischenstaatliche Verschuldung.  Ende 2011 betrug die Gesamtverschuldung erst 15,2 Billionen.  Die zweistellige Billionenmarke wurde erstmals am 30. September 2008 überschritten mit 10,02 Billionen Dollar. Erst im Sommer 2011 hatten sich in letzter Minute Demokraten und Republiker auf eine Erhöhung des Schuldenlimits auf knapp 16,4 Billionen Dollar geeinigt .

Die Verschuldung , die die Regierung ohne zusätzliche Bewilligung durch den Kongress eingehen kann, die sogenannte <<Public debt subject to the limit>> entspricht allerdings nicht genau der gleichen Summe wie die ausstehende öffentliche Verschuldung. Dieser Betrag belief sich per 31.08.2012 lediglich auf 15,97 Billionen Dollar. Die limitierte Verschuldung ist die öffentlich ausstehende Schuld angepasst um das nicht amortisierte Disagio auf Treasury Bills und den O-Prozenter Treasury Bond und sehr alte Schulden, sowie die Schulden, die von der Federal Financing Bank gehaltenen werden und garantierte Schulden.

(treasury/mc/cs)

 

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