Weiter umfangreiche Flugausfälle bei Air France

Air France

Maschinen der Air France am Flughafen Paris-Orly.

Paris – Der Streik der Piloten von Air France hat auch am vierten Tag des Ausstands zu starken Behinderungen im französischen Flugverkehr gesorgt. Angesichts verhärteter Fronten zwischen den Piloten und der Fluggesellschaft wurden auch am Donnerstag wieder etwa 60 Prozent der Starts gestrichen. Neue Vorschläge der Direktion lehnte die grösste Pilotengewerkschaft als «weitgehend ungenügend» ab, vor allem auch, da diese nur für bis zu sechs Monate gelten sollten.

Am Freitag sollte sich die Lage leicht verbessern. Air France rechnet damit, dann 45 Prozent aller Flüge sicherzustellen zu können. Der Pilotenstreik kostet die Airline 10 bis 15 Millionen Euro täglich.

Der Pilotenstreik richtet sich gegen Sparpläne des Airline-Konzerns Air France-KLM , der Kurz- und Mittelstrecken an seine Billigtochter Transavia übertragen und seine jährlichen Kosten so um mehr als eine Milliarde Euro senken will. Die Piloten fordern einen einheitlichen Vertrag für ihre Berufsgruppe. Sie befürchten eine Job-Auslagerung und schlechtere Arbeitsbedingungen. In diesen Tagen stimmen sie darüber ab, ob sie ihren zunächst bis Montag anvisierten Streik in der nächsten Woche möglicherweise noch um vier Tage verlängern. (awp/mc/upd/pg)

 

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