Aevis-Tochter Swiss Medical Network führt KI-gestützte Dokumentation ein

Oscar Matzinger

Oscar Matzinger, Chief Medical Officer, Swiss Medical Network. (Foto: SMN)

Genolier – Die Aevis-Tochtergesellschaft Swiss Medical Network führt in ihren Kliniken eine KI-gestützte Dokumentationslösung gruppenweit ein. Zum Einsatz kommt die Plattform «Heidi», die Arzt-Patienten-Gespräche transkribiert und Entwürfe für Berichte sowie Dokumentationen erstellt, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilt.

Mit der neuen Lösung sollen Ärztinnen und Ärzte administrativ entlastet werden und den Angaben zufolge bis zu zwei Stunden Arbeitszeit pro Tag einsparen. Diagnose, Interpretation und Therapieentscheidungen blieben aber weiterhin in der Verantwortung des medizinischen Personals.

Nach der Transkription würden sämtliche Sprachaufzeichnungen gelöscht und alle KI-generierten Dokumente vor der Ablage ärztlich geprüft, heisst es weiter. Die Lösung entspreche damit den Vorgaben des Schweizer Datenschutzgesetzes sowie der Medizinprodukteverordnung.

Swiss Medical Network betreibt gemäss Mitteilung 19 Kliniken und Spitäler sowie mehr als 80 ambulante Zentren in der Schweiz und gehört mehrheitlich zur an der SIX kotierten Aevis Victoria. (awp/mc/pg)

Heidi Helath

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