Blackberry-Dienst hat weiterhin Aussetzer

Jim Balsillie

Jim Balsillie, Co-CEO Research In Motion.

New York – Viele Blackberry-Besitzer müssen sich mit anhaltenden Technikproblemen herumschlagen. Den zweiten Tag in Folge gab es Störungen beim Kurznachrichtendienst Blackberry Messenger und beim Surfen im Web. Die Herstellerfirma Research in Motion (Research In Motion (RIM) ) sprach von «einigen Regionen», die betroffen seien, ohne allerdings ins Detail zu gehen.

«Wir arbeiten daran, den normalen Service so schnell wie möglich wieder herzustellen», versprach das Unternehmen seinen Kunden am Dienstag per Twitter. Die Probleme hatten am Montag begonnen, als Nutzer in der Region Europa, Naher Osten und Afrika vor allem an ihre E-Mails nicht mehr herankamen. Dieser Dienst läuft nach Angaben von RIM inzwischen aber wieder.

Blackberry Enterprise Services nicht betroffen
Bei den Blackberrys laufen viele Dienste über firmeneigene Rechenzentren. Das System gilt als besonders sicher gegen Schnüffelattacken von Aussen. Was zu den Aussetzern geführt hatte, blieb zunächst unklar. Nicht betroffen waren offenbar Firmen, die die Blackberry-Dienste über einen eigenen Server abwickeln (Blackberry Enterprise Services).

RIM unter Druck
Die Geräte des kanadischen Herstellers sind vor allem als mobile E-Mail-Maschinen bei Unternehmen beliebt. Allerdings ist RIM aufgrund der wachsenden Konkurrenz im Smartphone-Markt unter Druck geraten, etwa durch Apples iPhone oder die Android-Handys. Obwohl die Taschencomputer boomen, musste die Firma im zweiten Geschäftsquartal zum ersten Mal seit Jahren einen Verkaufsrückgang hinnehmen. (awp/mc/ps)

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