Die Swiss {ai} Weeks gehen am 1. September zum zweiten Mal an den Start

Katka Letzing, Co-Founder und CEO, Kickstart Innovation. (Foto: Elaine Pringle Photography)

Zürich – Nach dem erfolgreichen Debüt im vergangenen Jahr gehen die Swiss {ai} Weeks heute in die zweite Runde und das mit einer deutlich stärkeren nationalen Präsenz, einem breiteren Partnernetzwerk und neuen Formaten für die breite Öffentlichkeit. Bis zum 4. Oktober bringen zahlreiche Aktivitäten in 37 Städten und Gemeinden künstliche Intelligenz dorthin, wo sie den grössten direkten Einfluss hat: in Unternehmen und Hochschulen, in Schulen, lokalen Gemeinschaften und im Alltag der Menschen.

Nach einer erfolgreichen ersten Ausgabe im Jahr 2025 wächst die Bewegung in diesem Jahr auf 220 Partner und 37 Städte. Das Programm umfasst zum Start bereits über 180 Veranstaltungen, laufend kommen weitere Termine dazu.

Die Entwicklung reicht mittlerweile über die Grenzen der Schweiz hinaus. Während sich die Schweiz darauf vorbereitet, 2027 den AI Summit in Genf auszurichten, baut Swiss {ai} Weeks den Austausch mit internationalen Innovations- und Forschungsökosystemen aus, bringt Schweizer Perspektiven zu vertrauenswürdiger KI in die globale Debatte ein und legt den Grundstein dafür, das Modell dieser Bewegung in den kommenden Jahren über die Schweizer Grenzen hinaus auszuweiten.

Das Programm dreht sich um zwei Schwerpunkte: Initiativen für Unternehmen, die KI praxisnah und verantwortungsbewusst einsetzen möchten, sowie Aktivitäten für die breite Öffentlichkeit. Neben 11 Hackathons und neuen Bildungsformaten für Schulen und Familien erweitert das Programm 2026 auch sein Themenspektrum um Veranstaltungen zu vertrauenswürdiger KI, Ethik und gesellschaftlichen Auswirkungen. Auch, wie KI-Arbeitsplätze, Datenschutz und menschliche Interaktion neu gestaltet werden, steht auf dem Programm. Ergänzt wird dieses Spektrum durch Veranstaltungen zu den Themen Arbeit, öffentliche Verwaltung und digitale Teilhabe. Auf diese Weise erreichen die Swiss {ai} Weeks deutlich mehr Menschen ausserhalb der traditionellen Tech-Szene.

Das Programm der Swiss {ai} Weeks wird von den teilnehmenden Personen und Organisationen geprägt. Zu den Gründungs- und wiederkehrenden Partnern zählen unter anderem finnova AG Bankware, die Gebert Rüf Stiftung, Groupe Mutuel, Hewlett Packard Enterprise, Karakun AG, SRG SSR, Swisscom, Swiss Life, UBS, Var Group Suisse, Viseca, VZ VermögensZentrum und viele mehr. Gemeinsam mit Entwicklern, Unternehmern und der Öffentlichkeit gestalten sie das Programm in den verschiedenen Regionen mit.

Gleichzeitig gibt es in der Schweiz mehr KI-Programme, Konferenzen und Initiativen als je zuvor. Was die Swiss {ai} Weeks auszeichnet, ist nicht nur das Thema, sondern auch ihre Zusammensetzung: Öffentliche Institutionen, Wissenschaft, Wirtschaft, Nichtregierungsorganisationen und die breite Öffentlichkeit arbeiten im Rahmen einer nationalen Bewegung zusammen, anstatt in getrennten Silos zu agieren. Dadurch erreicht das Programm nicht nur Konferenzbühnen, sondern auch Klassenzimmer, Gemeindezentren, Arbeitsplätze, Krankenhäuser und den Alltag der Menschen. Die Initiative wird von einem gemeinnützigen Organisationskomitee und einem wachsenden Netzwerk von Partnern aus Wissenschaft, Wirtschaft, öffentlicher Verwaltung und Zivilgesellschaft getragen.

„Die breite Resonanz auf die ersten Swiss {ai} Weeks zeigt uns, dass KI längst nicht mehr nur ein Thema für eine kleine Fachgemeinschaft ist. In diesem Jahr werden wir die Initiative mit mehr Partnern, mehr Veranstaltungsorten und mehr Formaten, die den Menschen einen praktischen Zugang zu KI ermöglichen, deutlich ausbauen. Gleichzeitigblicken wir voraus auf Genf 2027, denn die internationale Debatte braucht Erfahrungen und Stimmen aus der ganzen Schweiz“, erklärt Katka Letzing Mitgründerin und CEO von Kickstart Innovation sowie der Swiss {ai} Weeks.

Die zweite Auflage gewinnt zusätzlich an Bedeutung, da die Schweiz am 21. und 22. Juni 2027 im Palexpo den Genfer KI-Gipfel ausrichten wird. Der vom Eidgenössischen Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) und vom Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) organisierte Gipfel wird sich auf Wohlstand und Fortschritt durch KI sowie auf deren vertrauenswürdige, verantwortungsvolle und sichere Nutzung konzentrieren. Bereits 2026 beginnt eine Reihe von Vorveranstaltungen zum Gipfel unter dem Namen „Road to Geneva“. Die Swiss {ai} Weeks werden Perspektiven und praktische Erfahrungen aus der ganzen Schweiz in diesen Prozess einbringen, da die Bewegung nicht am 4. Oktober endet, sondern das ganze Jahr über mit Partnern, neuen Initiativen und Veranstaltungen fortgesetzt wird. (Swiss {ai} Weeks/mc/ps)

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