«Hack Apertus» startet am 1. Oktober mit dem Online-Hackathon

Sabine Wildemann, Projektleiterin «Hack Apertus» (Bild: zVg)

Am 1. Oktober fällt der Startschuss für «Hack Apertus», die landesweite Initiative rund um das offene Schweizer Sprachmodell. Als Teil des Schweizer AI Action Plan mobilisiert die Initiative die Community, um den Einsatz und die Verbreitung von Apertus zu beschleunigen.

Ziel ist es auf Basis der Apertus-Modellfamilie Open-Source-Prototypen zu entwickeln, die air-gapped, on-premises oder auf souveräner Cloud-Infrastruktur betrieben werden können. Alle Resultate sind frei verfügbar und für andere Organisationen wiederverwendbar.

„Hack Apertus“ ist eine Hackathon-Reihe rund um Apertus, das vollständig offene grosse Sprachmodell der Schweiz. Die Reihe läuft von Oktober 2026 bis Mai 2027 und startet online vom 1. bis 16. Oktober. Dabei kommen Hacker und Studierendengruppen von Schweizer Hochschulen zusammen, um das Modell einem Red-Team-Test zu unterziehen, Apertus an Schweizer Dialekte und Werte anzupassen und erste Prototypen zu entwickeln.

In den anschliessenden mehr als sechs Vor-Ort-Hackathons in der ganzen Schweiz lösen die Teams Herausforderungen von Partnern und entwickeln offene, vertrauenswürdige Konzepte für eine souveräne Infrastruktur im öffentlichen und privaten Sektor. Die besten Teams qualifizieren sich für das grosse Finale am 14. Mai 2027 in St. Gallen, um dort um den Hauptpreis von «Hack Apertus» zu kämpfen, während weitere herausragende Projekte auf Apertus-Basis vorgestellt werden. Ein Apertus-Online-Programm begleitet die gesamte Veranstaltungsreihe und präsentiert die Projekte einem breiteren Publikum.

Alle Ergebnisse und Prototypen werden als Open Source veröffentlicht, und ihr Einsatz in der Praxis wird aktiv unterstützt, um die Verbreitung von Apertus voranzutreiben..

«Hack Apertus» wird von einem breiten Ökosystem aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft getragen – über 120 Partnerorganisationen. Dazu gehören Phoeniqs, CSCS – Swiss National Supercomputing Centre, Kanton St.Gallen, Innosuisse, Standortförderung Bern, BaselTech, Supertext, Wikimedia CH, digitalswitzerland und viele mehr. (Hack Apertus/mc/hfu)


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