Presse: Hacker erbeuten Schweizer Sicherheitsdaten von Gefängnissen und Banken

Symbolbild. (Bild: TrendMicro)

Genf – Bei einem Ransomware-Angriff auf die Waadtländer Sicherheitsfirma Ixa Systems sind offenbar sensible Daten von Gefängnissen, Banken und weiteren Kunden gestohlen worden. Unter den erbeuteten Informationen befinden sich laut einem Bericht der Zeitung «Le Temps» vom Mittwoch Standorte von Überwachungskameras, Passwörter sowie Pläne von Sicherheitseinrichtungen.

Die in Crissier ansässige Ixa Systems ist auf Videoüberwachung, Zutrittskontrollen und Einbruchschutz spezialisiert. Zu ihren Kunden gehören unter anderem Polizeibehörden, Banken, Spitäler, Schulen und Gefängnisse.

Das Unternehmen wurde dem Bericht zufolge Ende August von der Cyberkriminellen-Gruppe «TheGentlemen» angegriffen. Rund einen Monat später seien die gestohlenen Dokumente im Darknet zum Verkauf angeboten worden. Eine von «Le Temps» eingesehene Analyse eines Cybersicherheitsexperten zeige das Ausmass der zugänglichen Informationen.

«TheGentlemen» zählt zu den derzeit besonders aktiven Ransomware-Gruppen. Die seit 2025 aktive Gruppe stiehlt Daten und verschlüsselt Systeme. Anschliessend versucht sie, ihre Opfer mit der Drohung einer Veröffentlichung der Daten zur Zahlung eines Lösegelds zu bewegen. (awp/mc/ps)

Ixa Systems

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