Zürich/Pfäffikon SZ – Sunrise geht eine Partnerschaft mit dem Schweizer KI-Anbieter Phoeniqs ein. Damit biete man den eigenen Geschäftskunden den Einsatz leistungsfähiger KI-Lösungen, die vollständig in der Schweiz betrieben würden, teilte Sunrise am Montag in einem Communiqué mit.
Das Angebot richtet sich an Grossunternehmen, den öffentlichen Sektor, mittlere und kleinere Unternehmen. Im Fokus stünden Banken, Versicherungen, Gesundheitsfirmen, Energieversorger oder der Verwaltungsbereich. Das Angebot sei insbesondere auf die hohen Anforderungen regulierter Branchen ausgerichtet. Man wolle es nach den Sommerferien auf den Markt bringen, sagte Sunrise-Business-Chef Thorsten Haeser auf Anfrage der Nachrichtenagentur AWP.
Mehr Kunden für Phoeniqs KI-Infrastruktur in der Schweiz
Durch die Partnerschaft mit Sunrise könne Phoeniqs im Schweizer Markt mehr Kunden für seine KI-Infrastruktur gewinnen, erklärte Phoeniqs-Gründer und Verwaltungsratspräsident Thomas Taroni in der Mitteilung. Über die Integration in die Unternehmenskundenangebote von Sunrise erreiche man Firmen unterschiedlicher Grösse und Branchen und könne sich trotzdem voll auf die Rolle als Infrastruktur- und Technologieanbieter fokussieren. Auf der anderen Seite bekommt Sunrise ein KI-Angebot, ohne selber zur KI-Infrastrukturbetreiberin zu werden.
Phoeniqs betreibt drei Supercomputer in der Schweiz. Das Schwyzer Unternehmen kontrolliert gemäss eigenen Angaben den gesamten Technologie-Stack – von der Hardware über das Betriebssystem bis hin zur Cloud-Infrastruktur und den KI-Plattformen. Damit bleiben sensible Daten in der Schweiz und werden nur hierzulande verarbeitet. Sie sind damit unter Schweizer Kontrolle, auch wenn beispielsweise amerikanische KI-Modelle genutzt werden, wie es hiess. (awp/mc/pg)
