Sunrise mit mehr Umsatz und tieferem Gewinn

Zürich – Sunrise hat 2018 etwas mehr umgesetzt, unter dem Strich aber weniger verdient. Der Umsatz stieg 2018 um 1,2 Prozent auf 1,88 Milliarden Franken. Der bereinigte Betriebsgewinn vor Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA) schrumpfte indes leicht um 1,1 Prozent auf 601 Millionen Franken.

Unter dem Strich blieb noch ein Reingewinn von 107 Millionen Franken, wie Sunrise am Mittwochabend bekannt gab. Im Vorjahr hatten noch 505 Millionen Franken in der Kasse geklingelt. Der damalige Gewinnsprung war allerdings auf den Verkauf von über 2200 Antennenmasten an die spanische Firma Cellnex zurückzuführen, was 420 Millionen Franken eingebracht hatte. Unter Ausklammerung des Mastverkaufs stieg der Reingewinn 2018 um 3,4 Prozent.

Die Aktionäre sollen eine Dividende von 4,20 Franken je Aktie erhalten, nach 4,00 Franken im Vorjahr.

Erwartungen erfüllt
Mit den vorgelegten Zahlen hat Sunrise die Erwartungen der Finanzgemeinde ungefähr erfüllt. Analysten hatten im Schnitt (AWP-Konsens) mit einem Umsatz von 1,88 Milliarden, einem adjustierten EBITDA von 600 Millionen und einem Reingewinn von 91 Millionen Franken gerechnet.

Für 2019 zeigt sich Sunrise zuversichtlich: Es wird ein Umsatz zwischen 1,86 und 1,90 Milliarden und ein EBITDA (bereinigt) zwischen 608 und 623 Millionen angepeilt. Die Investitionen sollen zwischen 420 und 460 Millionen Franken betragen.

Bei Eintreffen der Prognose für 2019 will Sunrise eine Dividende von 4,35 bis 4,45 Franken pro Aktie zahlen.

Sunrise hatte gleichzeitig mit den Zahlen den Kauf des Kabelnetzbetreibers UPC Schweiz für 6,3 Milliarden Franken kommuniziert. Diese hat im Geschäftsjahr 2018 einen Umsatzrückgang um 3,7 Prozent auf gut 1,30 Milliarden Franken erlitten. Das Minus wurde mit dem wettbewerbsintensiven Marktumfeld begründet. (awp/mc/pg)

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