Vom Bähnler zur AI: Andreas Meyer wird VR-Präsident von Starmind

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Der neue Starmind-VRP Andreas Meyer (r.) und CEO Marc Vontobel. (Foto: zvg)

Zürich – Der ehemalige SBB-CEO Andreas Meyer ist zum Verwaltungsratspräsident von Starmind gewählt worden, dem international tätigen Technologieunternehmen, das mittels künstlicher Intelligenz das Wissen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sichtbar und für die gesamte Organisation zugänglich macht. Die Cloud-Plattform wird in über hundert Ländern zur Verbesserung der Produktivität und Innovation von Mitarbeitenden und Organisationen eingesetzt. Starmind wurde in der Schweiz gegründet und ist auch hier beheimatet.

Meyer war zwischen 2007 und 2020 CEO der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) und ist heute als Senior Advisor und Verwaltungsrat tätig. Er begann seine Karriere als Rechtsberater bei ABB, danach übernahm er die Position des Geschäftsführers beim deutschen Anlagenbauer Deutsche Babcock Deutschland. Von 1997 bis 2006 war Meyer in verschiedenen Funktionen bei der Deutschen Bahn AG tätig. Zuerst als Geschäftsführer von DB Energie. Später leitete er den Stadtverkehrskonzern der DB mit über 70 Tochter- und Beteiligungsgesellschaften sowie Joint Ventures. In dieser Zeit war er auch Mitglied des Vorstands der DB Personenverkehr und des Executive Boards des Deutsche Bahn Konzerns. In den letzten Jahren war er Koordinator des Beirats für digitale Transformation für den Schweizerischen Bundesrat und Mitglied des Executive Boards von digitalswitzerland.

Steigende Nachfrage
Unter dem Einfluss der Corona-Pandemie ist die Nachfrage für Starmind stark gestiegen, da Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nun von zu Hause aus zusammenarbeiten und auf das Wissen der gesamten Organisation zugreifen müssen. Jüngste Studien zeigen, dass die Agilität grosser Organisationen durch die Verlagerung auf das Home-Office negativ beeinflusst wird. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter neigen dazu, ihren Wissensaustausch fast ausschliesslich auf ihr direktes Team zu beschränken. Die Folgen sind Informationssilos, reduzierte Innovationsfähigkeit und bis zu 2,5 Stunden Produktivitätsverlust pro Tag, weil Mitarbeitende zu lange nach den von ihnen benötigten Informationen suchen müssen.

Die KI-Lösung von Starmind hilft, diese negativen Auswirkungen zu überwinden. Sie lernt kontinuierlich, wer was in einem Unternehmen weiss, verbindet das Know-how der gesamten Belegschaft und ermöglicht allen Mitarbeitenden den Zugang zur kollektiven Intelligenz ihrer Organisation.

Andreas Meyer: «Starmind hat die Vorteile seiner Technologie, die von ihren Gründern an der ETH Zürich und der Universität Zürich entwickelt wurde, bereits bei zahlreichen internationalen Kunden unter Beweis gestellt. Jetzt geht es darum zu wachsen. Die Starmind-Technologie verbindet alle Mitarbeitenden direkt miteinander, ohne Einbezug ihrer Vorgesetzten. Zu Covid-Zeiten ist sie ein Ersatz für den informellen Informationsaustausch und verbindet die Home-Offices. Starmind unterstützt die kreative Arbeit und ermöglicht erhebliche Produktivitätssteigerungen und einen schnelleren und besseren Zugang zu Know-how und Erfahrung auf allen Ebenen von Organisationen». (Starmind/mc)

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