Zwölf Finanzinstitute verpflichten sich zur Einhaltung der März-Frist zu PSD2-Lösung von Avaloq

Thomas Beck, Group CTO Avaloq. (Foto: Avaloq)

Zürich – Das global agierende Fintech-Unternehmen Avaloq hat bekanntgegeben, dass sich zwölf Finanzinstitute zu seiner spezialisierten Lösung für die zweite Zahlungsdiensterichtlinie (PSD2) verpflichtet haben, um die Frist am 14. März einzuhalten. Das Unternehmen hat den Service Ende letzten Jahres eingeführt, um Banken und Vermögensverwalter dabei zu unterstützen, PSD2 einzuhalten und davon zu profitieren. Zudem ermöglicht er ihnen, nahtlos mit externen Zahlungsdienstleistern zusammenzuarbeiten. Die Frist Mitte März resultiert daraus, dass Institute externen Zahlungsdienstleistern die Testeinrichtung sechs Monate vor der letzten Frist für die PSD2-Implementation im September 2019 anbieten müssen.

Die PSD2-Richtlinie trat im Januar 2018 in Kraft und erstreckt sich auf Zahlungsdienste und Zahlungsdienstleister im gesamten Europäischen Wirtschaftsraum. Dadurch wird externen Zahlungsdienstleistern erlaubt, auf die Daten von Bankkunden zuzugreifen und Zahlungs- und Bankdienstleistungen mit Mehrwert zu erbringen, sofern die Bankkunden darin einwilligen. Im Rahmen der Implementation müssen die Finanzinstitute externen Zahlungsdienstleistern sechs Monate vor dem September 2019 ihre offenen Programmierschnittstellen (APIs) bereitstellen.

Thomas Beck, CTO von Avaloq, erläutert: «Unsere PSD2-Lösungen sollen die Test- und Implementationsprozesse für Finanzinstitute vereinfachen und gleichzeitig die Einführungszeit verkürzen und die Sicherheit erhöhen. Daher werden die mit derartigen Programmen verbundenen Implementationsrisiken deutlich gesenkt. Avaloq betreut einige der grössten Finanzinstitute der Region und rechnet mit einer anhaltenden Nachfrage nach Lösungen, die ihnen dabei helfen, ihre Herausforderungen im IT- und regulatorischen Bereich zu bewältigen.»

Avaloq lancierte seine PSD2-Software sowie seine PSD2-Software-as-a-Service-Lösungen im Dezember 2018. Sie decken ein einzigartiges breitgefächertes Spektrum an Einsatzmöglichkeiten ab, die auf unterschiedliche Konfigurationen zugeschnitten sind. Die PSD2-Software-as-a-Service-Lösung ist bereits in die Avaloq Banking Suite integriert. Sie wird als schlüsselfertige, sichere Lösung an Banken und Vermögensverwalter geliefert, die Software-as-a-Service- (SaaS) oder Business-Process-as-a-Service-Modelle (BPaaS) nutzen, sowie an Banken, welche die Avaloq Banking Suite in als lokale Installation einsetzen.

Paco Hauser, Regional Manager EMEA von Avaloq, fügt hinzu: «Für Europas Banken und Vermögensverwalter hat der Countdown für PSD2 nun wirklich begonnen. Sie müssen ihre digitale Infrastruktur implementieren um sicherzustellen, dass sie vor der Frist im September alle Vorgaben erfüllen. Manche sehen dies als Bedrohung an, Avaloq ist jedoch der Ansicht, dass PSD2 für Finanzinstitute eine enorme Chance darstellt. Dank unserer neuen Lösungen können Banken und Vermögensverwalter davon profitieren, dass sie ihren Kunden Zugang zu neuen Dienstleistungen gewähren, und gleichzeitig die Beziehung zu ihren Kunden stärken.» (Avaloq/mc)

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