China: Stimmung der Dienstleister trübt sich spürbar ein

China Flagge

Peking – Die Serie enttäuschender Konjunkturdaten aus China reisst nicht ab. Am Montag gab die Grossbank HSBC eine erhebliche Eintrübung des von ihr erhobenen Einkaufsmanagerindex für den Servicesektor bekannt. Der Indikator sinkt von 54,3 Punkten im März auf 51,1 Zähler im April. Das ist der niedrigste Stand seit August 2011.

Der entsprechende Indikator für die Industrie hatte sich zuletzt ebenfalls eingetrübt. Beide Indizes liegen aber noch über der Schwelle von 50 Punkten. Unter dieser Marke deuten die Kennziffern auf eine schrumpfende Wirtschaftsleistung hin.

Massnahmen gegen Heisslaufen des Immobilienmarkts bremsen
Qu Hongbin, China-Chefvolkswirt von HSBC, führte die schlechtere Stimmung unter anderem auf Massnahmen der Regierung zurück, mit denen ein Heisslaufen des Immobilienmarkts verhindert werden soll. Zudem nannte er die in China grassierende Vogelgrippe als Grund. Die chinesische Wirtschaft befinde sich auf einem steinigen Weg hin zu einem wieder robusterem Wachstum, sagte Qu. (awp/mc/ps)

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