Zürich – Der US-Dollar hat sich zum Wochenstart gegenüber Euro und Franken etwas abgeschwächt. Vor allem die jüngste Angriffspause im Iran dürfte dazu beigetragen haben. Derweil rückt der nächste Zinsentscheid der US-Notenbank Fed in den Fokus.
Das USD/EUR-Paar ist im frühen Montagshandel wieder über die Marke von 1,14 gestiegen, zuletzt wurden 1,1406 bezahlt. Noch am Freitagabend war das Paar mit 1,1371 klar darunter gehandelt worden. Auch zum Franken fiel der Greenback klar. Das USD/CHF-Paar ging am Morgen zu 0,8150 um nach 0,8181 vor dem Wochenende. Entsprechend hielten sich die Bewegungen bei EUR/CHF in engen Grenzen, zuletzt lag das Paar mit 0,9297 leicht unter der 0,93er-Marke.
In der Tendenz bleibt der Franken aber unter Druck. Im engen Wochenendhandel war gar zwischendurch ein neues Jahreshoch bei 0,8186 erzielt worden. Und auch zum Euro gab es einen neuen Tiefstand für den Franken bei 0,9317. Händler begründen dies vor allem damit, dass die SNB die Zinsen als letzte der grossen Notenbanken erhöhen dürfte.
Im Fokus diese Woche steht aber vor allem die US-Zinspolitik. Die amerikanische Notenbank Fed wird nämlich am Mittwochabend (hiesiger Zeit) ihren nächsten Zinsentscheid fällen. Gemäss dem Fed-Watch-Tool von CME gehen zwei Drittel der Befragten von unveränderten Zinsen aus, immerhin ein Drittel erwartet eine Zinserhöhung. Interessieren dürften sich die Märkte dabei vor allem für die Aussagen des neuen Fed-Chefs Kevin Warsh. (awp/mc/ps)
