Devisen: Dollar gestärkt nach Fed – SNB im Blick

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(Unsplash)

Zürich – Am Devisenmarkt hat der US-Dollar auch am frühen Donnerstag noch von der Zinsentscheidung der Fed und einer möglichen Zinserhöhung im laufenden Jahr profitiert. Zudem hat der neue Fed-Chef Kevin Warsh zahlreiche Neuerungen beim Fed angekündigt.

Der Dollar machte gegen den Schweizer Franken mit 0,7990 im Vergleich zum Vorabend (0,7971) weiter Terrain gut. Auch der Euro hat zum Dollar in der Nacht leicht an Boden eingebüsst und wird derzeit zu 1,1517 nach 1,1538 am Vorabend gehandelt.

Das Euro/Franken-Paar tritt bei Kursen von 0,9203 mehr oder weniger auf der Stelle.

Die Analysten der Commerzbank attestieren Warsh einen «sehr souveränen Auftritt», auch wenn konkrete Aussagen Mangelware gewesen seien. Er sei der Meinung, dass die Notenbank mehr durch ihre Taten als durch Worte überzeugen sollte. «Sehr klar ist allerdings geworden, dass bei Warsh die Preisstabilität an erster Stelle steht», so die Commerzbank weiter.

Andere Experten heben zudem hervor, dass Warsh selbst nicht an den «dot plots», also den Projektionen für die künftige Zinsentwicklung, teilgenommen hat und seine generelle Abneigung für diese unterstrichen hat. Auch sei das Communiqué bereits deutlich kürzer ausgefallen.

Nun richtet sich der Fokus auf die Zinsentscheidung der SNB, an der keine Überraschungen zu erwarten sind. Zudem bestehe mit der erwarteten Entspannung der geopolitischen Risiken wenig Druck für die Währungshüter, verbal stärker gegen den Franken vorzugehen, so die Commerzbank-Experten. (awp/mc/ps)

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