Devisen: Dollar zieht minim an

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(Unsplash)

Zürich – Der Dollar präsentiert sich am Dienstagmorgen einen Hauch fester. So hat sich das Währungspaar Euro/Dollar auf 1,1430 von 1,1442 am Vorabend eine Spur abgeschwächt. Allerdings kostet der Euro damit noch immer mehr als gestern Vormittag.

Wenig Bewegung gibt es auch zwischen Dollar und Franken. So liegt die US-Valuta derzeit bei 0,8063 Franken. Am Vorabend kostete der US-Dollar zwar mit 0,8050 zwar etwas weniger. Am Montagnachmittag war das Paar derweil zu ähnlichen Kursen wie aktuell gestellt worden.

Das Euro/Franken-Paar schwankt momentan um die Marke von 0,92 und notiert aktuell bei 0,9216. Am Vorabend stand das Paar bei 0,9211.

Gemessen an den Kursschwankungen der vergangenen Woche könnte man meinen, dass sich sämtliche Marktteilnehmer entweder in den Sommerferien befänden oder ihre volle Aufmerksamkeit der Fussball-Weltmeisterschaft widmeten, heisst es in einer Markteinschätzung der Bank Valiant. Teilweise dürfte beides zutreffen, vor allem fehle es aber an kursbewegenden Nachrichten.

Während von geopolitischer Seite derzeit keine Impulse kämen, hätten weder die Konjunkturdaten noch die Aussagen der Notenbankvertreter für nachhaltige Marktbewegungen ausgereicht. Die US-Arbeitsmarktdaten vergangene Woche seien zwar schwächer als erwartet ausgefallen, hätten jedoch eine weiterhin solide Konjunkturentwicklung signalisiert. In dieselbe Richtung weise auch der Einkaufsmanagerindex der Industrie, der zudem auf nachlassenden Preisdruck hindeute. Insgesamt halte die Verunsicherung nach dem überraschend restriktiven Tonfall der letzten Notenbanksitzung an. (awp/mc/ps)

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