Zürich – Am Devisenmarkt hat der Dollar seinen jüngsten Anstieg etwas abgebremst, dafür machte der Franken wieder etwas an Boden gut. Dennoch schlägt das Pendel seit der ersten Zinssitzung des neuen Fed-Chefs Kevin Warsh insgesamt weiterhin zugunsten des Greenback aus.
Der US-Dollar schwächte sich in der Nacht leicht ab und wird zurzeit bei 0,8087 Franken wieder unter der Marke von 0,81 gehandelt. Das Euro/Franken-Paar tritt bei Kursen von 0,9202 mehr oder weniger auf der Stelle.
Die europäische Gemeinschaftswährung hat sich gegenüber dem US-Dollar in dieser Zeit kaum bewegt, wie das Kursniveau von 1,1378 zeigt.
Mit Blick auf die am Vortag veröffentlichten US-Konjunkturdaten laufe es «einfach rund» für den Dollar, heisst es beispielsweise bei der Commerzbank. So stieg die Wirtschaftsleistung ein Stück schneller als erwartet, die privaten Einkommen legten stärker zu und der PCE-Inflationsindex kletterte zwar weiter nach oben, blieb damit aber im Rahmen der Erwartungen. Ansonsten dürfte der Handel mangels Konjunkturdaten eher impulslos verlaufen. (awp/mc/pg)
