Zürich – Der Franken hat zum Wochenstart gegenüber dem Euro weiter aufgewertet und notiert auf dem höchsten Stand seit Mitte Juli. Am Montag kurz vor Mittag kostete das Euro/Franken-Paar 0,9246 nach 0,9258 am Morgen, im Tagestief waren es gar 0,9224.
Das USD/CHF-Paar bewegt sich derweil mit 0,8248 (Morgen 0,8244) weiterhin im Bereich des tiefsten Standes seit etwa einem Monat. Der Euro hat auch zum US-Dollar zum Wochenstart leicht an Terrain eingebüsst und wird derzeit zu 1,1210 nach 1,1230 am frühen Morgen gehandelt.
Beim Grund für den starken Franken bzw. schwachen Euro verweisen Händler auf die Unruhen in Frankreich. Nachdem zuletzt die anziehenden Renditen der zehnjährigen Staatsanleihen (in Frankreich) die Finanzmärkte in Schach gehalten und den Euro belastet haben, sorgen nun die Ausschreitungen vom Wochenende für weiteren Druck.
Ausserdem hätten KI-bedingte Unsicherheiten vergangene Woche Einzug in den Devisenmarkt gehalten, heisst es in einem Kommentar von ING. Dies habe allerdings vor allem das Image des Dollar als sicheren Hafen geschmälert. Nach starken Schwankungen bei den kurzfristigen Dollar-Zinsen habe der Greenback gezeigt, dass er bei anhaltender Instabilität an den Aktienmärkten wegen KI unter Druck kommen könnte. (awp/mc/pg)
