Zürich – Über das Wochenende haben sich die Kurse am Devisenmarkt kaum verändert. Die mit Spannung erwarteten US-Inflationsdaten hinterliessen am Freitag keine allzu grossen Spuren. Der US-Dollar gab zwar leicht nach, konnte sich dann aber auf einem leicht niedrigeren Niveau stabilisieren.
Aktuell wird das Euro/Dollar-Paar zu 1,1868 gehandelt nach 1,1865 am späten Freitagabend. Auch das Währungspaar Dollar/Franken bewegte sich in dieser Zeit mit zuletzt 0,7684 kaum von der Stelle. Auch hat Euro/Franken-Paar hat sich bei einem Kurs von 0,9118 praktisch nicht verändert.
Die Jahresteuerung in den USA ist im Januar auf 2,4 Prozent von 2,7 Prozent im Dezember gesunken. Das ist weniger als mit 2,5 Prozent erwartet worden war. Das grösste Phänomen sei, dass bislang von den US-Zöllen kein nennenswerter Inflationsdruck ausgehe, meinte ein Ökonom. Für die US-Notenbank sei die Inflation aber dennoch weiterhin zu hoch: Entsprechend gebe es wohl keinen Handlungszwang für das Fed.
Der Wochenauftakt dürfte nun aber weitgehend impulslos verlaufen, denn einerseits stehen kaum wichtige Daten zur Veröffentlichung an, andererseits wird in den USA der Presidents‘ Day begangen und die Märkte bleiben geschlossen.
Dafür werden im Laufe der Woche einige wichtige Konjunkturdaten veröffentlicht. Dazu zählen etwa die regionalen Fed-Indizes aus New York und Philadelphia sowie Einkaufsmanagerindizes aus Europa und den USA. Aber auch die US-Auftragseingänge für langlebige Gebrauchsgüter und der marktrelevante PCE-Preisindex dürften Beachtung finden.
Hierzulande veröffentlicht das Seco heute die erste Schätzung für die Entwicklung des BIP im vierten Quartal. Ökonomen erwarten etwas zwischen +0,1 und +0,4 Prozent (gegenüber Vorquartal). (awp/mc/ps)
