Devisen: Seitwärts ins lange Wochenende

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(Foto: Pixabay)

Zürich – Am Devisenmarkt haben sich auch am Freitag vor dem langen Pfingstwochenende die Bewegungen in Grenzen gehalten. Laut Commerzbank wechseln sich in den letzten beiden Wochen die Nachrichten zum Iran-Krieg zwischen Wiederbeginn der Kampfhandlungen und Friedensverhandlungen ab, unter dem Strich habe sich aber wenig getan.

Das Euro/Franken-Paar tritt denn auch bei Kursen von 0,9135 mehr oder weniger auf der Stelle.

Das Dollar/Franken-Paar bewegt sich ebenfalls kaum. In der Nacht bleibt es in einer engen Spanne um die Marke von 0,7865. Die europäische Gemeinschaftswährung hat sich gegenüber dem US-Dollar in dieser Zeit kaum bewegt, wie das Kursniveau von 1,1615 zeigt.

Derweil rücken für den Euro weitere Stimmungsindikatoren im Tagesverlauf in den Blick. Eine weitere Eintrübung der Konjunkturlage würde laut Helaba das Dilemma offenlegen, in dem sich die Geldpolitik befinde. Denn die wegen der erhöhten Inflation naheliegende zinspolitische Straffung würde die konjunkturellen Aussichten zusätzlich belasten. Daher dürften die Notenbanker Vorsicht walten lassen. Am Nachmittag könnte dann noch das Konsumentenvertrauen der Uni Michigan einen Blick wert sein. (awp/mc/ps)

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