Devisen: Seitwärtsbewegung hält an

Devisen

(Photo by Ibrahim Boran on Unsplash)

Zürich – Am Devisenmarkt bleiben die Kurse auch am Mittwoch in einer engen Spanne. Eine Lösung im Nahost-Konflikt, die dann für deutlich grössere Bewegung sorgen würde, lässt nach wie vor auf sich warten. Derzeit überwiege laut Händlern aber weiter die Hoffnung auf eine diplomatische Lösung.

Das Euro/Franken-Paar tritt bei Kursen von 0,9141 mehr oder weniger auf der Stelle. Das gleiche gilt für das Dollar/Franken-Paar. In der Nacht bewegte es sich in einer engen Spanne um die Marke von 0,7850. Zum US-Dollar notiert der Euro mit 1,1644 ein wenig höher als am Vorabend mit 1,1628.

Marktbewegende Konjunkturdaten stehen für den heutigen Handelstag nicht auf der Agenda, erst am morgigen Donnerstag wird mit dem PCE-Preisindex das Inflationsmass des Fed veröffentlicht. Entsprechend richtet sich der Blick bereits etwas auf die im Juni anstehenden Zinsentscheidungen der Notenbanken.

Vom Markt werde eine Erhöhung des EZB-Leitzinses mittlerweile eingepreist, heisst es von der Helaba. Die Zinserhöhung dürfte den jüngsten Kommentaren von Notenbankern zufolge auch kommen, wenn sich die Hoffnungen auf eine Öffnung der Strasse von Hormus in den nächsten Tagen erfüllen, ergänzt die Commerzbank. (awp/mc/ps)

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