Zürich – Am Devisenmarkt fällt zum Wochenstart vor allem der insgesamt etwas schwächere US-Dollar auf. So notiert der Greenback etwa zum Franken bei 0,7739 etwas tiefer als noch am Freitagabend, als er zu 0,7754 umging. Auch zum Euro gibt der Dollar etwas nach. Entsprechend notiert das Euro/Dollar-Paar bei 1,1848 etwas höher als noch am Freitagabend (1,1820). Das Euro/Franken-Paar tritt derweil bei Kursen von 0,9169 auf der Stelle.
Bei der Helaba heben die Experten in einem ersten Kommentar hervor, dass die vergangene Woche geprägt war von Volatilität, insbesondere bei Edelmetallen und Kryptokursen, was wiederum auch den Tech-Sektor belastete. Dies habe allerdings wenig mit dem konjunkturellen Umfeld zu tun gehabt.
In dieser Woche stünden vor allem die beiden US-Datenschwergewichte Arbeitsmarktbericht und Inflation im Fokus. Wegen des kurzzeitigen Regierungsstillstands war es zu Verzögerungen bei den Datenveröffentlichungen gekommen. Wie die Commerzbank in einem Devisenkommentar schreibt, könnten die beiden Datenpunkte womöglich für eine gewisse Bewegung im Euro/Dollar-Wechselkurs sorgen. «Zumindest
die Arbeitsmarktdaten waren in den letzten Monaten immer mal wieder für Überraschungen gut: Erinnern wir uns beispielsweise an den überraschend schwachen Arbeitsmarktbericht Anfang August, der eine deutliche Korrektur der Zinserwartungen nach sich gezogen hatte.»
Bleibe eine Überraschung aus, so die Experten weiter, dürfte das Euro/Dollar-Paar nahe seinem neuem Wohlfühlniveau bei der Marke von 1,18 verharren. (awp/mc/ps)
