Devisen: US-Dollar gibt weiter den Ton an

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(Unsplash)

Zürich – Der US-Dollar dürfte vorerst die treibende Kraft an den Devisenmärkten bleiben. Zwar haben sich der Iran und die USA am gestrigen Sonntag dann doch zu Gesprächen getroffen, dennoch ist die weitere Marschrichtung nicht sicher.

Das Dollar/Franken-Paar geht aktuell zu 0,8080 um, womit es etwas über dem Niveau von Freitagabend notiert. Erst am Freitagmorgen hatte das Paar bei 0,8093 ein Jahreshoch markiert. Auch beim Euro/Dollar-Paar macht sich der anhaltend feste Greenback bemerkbar. Derzeit wird das Paar zu 1,1460 gehandelt nach 1,1477 am Freitag. Das Euro/Franken-Paar tritt bei Kursen von 0,9260 zwar mehr oder weniger auf der Stelle, verharrt dabei aber ebenfalls auf dem höchsten Stand seit April.

Die Aussicht auf eine mögliche Zinserhöhung in den USA habe dem Dollar den Rücken gestärkt und den Euro entsprechend belastet, heisst es bei der Helaba.

Die Commerzbank ergänzt, dass der US-Dollar nach einer Phase der Stabilität zwischen Mitte-April und Ende-Mai «im Wesentlichen für den starken Rückgang in Euro/Dollar seit Anfang des Monats verantwortlich ist». Der Euro habe zuletzt aber ebenfalls leicht zur Stärke geneigt und damit verhindert, dass der Abrutsch nicht noch stärker ausgefallen ist. Dies wiederum erklärt aber auch, warum der Franken derzeit sowohl gegen den Greenback als auch den Euro nachgegeben hat. (awp/mc/pg)

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