Devisen: US-Dollar legt leicht zu – Warten auf Iran-Gespräche und Makro-Daten

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Zürich – Der US-Dollar hat über Nacht zu den meisten wichtigen Währungen leicht zugelegt. Händler verweisen auf die Erwartung robuster US-Konjunkturdaten sowie die Aussicht auf weiterhin vergleichsweise hohe US-Zinsen.

Der Dollar notiert am Dienstagmorgen bei 0,8095 Franken und damit etwas höher als am Vorabend. Der Euro gab zum Dollar wiederum nach und kostet am frühen Morgen 1,1392 nach 1,1427 am Vorabend. Das Euro/Franken-Paar bewegt sich mit 0,9222 dagegen kaum von der Stelle.

Im Fokus der Märkte bleiben die für heute geplanten Gespräche zwischen den USA und Iran in Doha. Anleger hoffen auf Fortschritte, da die Entwicklung im Nahen Osten und die Lage in der Strasse von Hormus weiterhin entscheidend für den Ölpreis und die allgemeine Risikostimmung sind.

Daneben richten sich die Blicke auf wichtige Konjunkturdaten am Dienstag. Positiv überraschte bereits China: Die Industrie ist im Juni dank einer robusten Nachfrage nach Hightech-Exporten im Zuge des weltweiten KI-Booms wieder auf Wachstumskurs zurückgekehrt. Im weiteren Tagesverlauf dürften auch Inflationsdaten aus Deutschland und Frankreich sowie US-Konjunkturdaten die Stimmung an den Finanzmärkten beeinflussen. (awp/mc/ps)

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