Zürich – Der US-Dollar hat am Donnerstag im frühen Geschäft merklich zugelegt. So ist das Währungspaar EUR/USD auf 1,1592 gesunken, nach 1,1630 am Vorabend. Gegenüber dem Franken hat sich die US-Valuta auf 0,7895 von 0,7868 verteuert, womit erstmals seit Ende April wieder Preise von über 79 Rappen in Reichweite liegen.
Das Euro/Franken-Paar zeigt sich bei 0,9151 am Morgen kaum verändert.
Die Lage im Nahen Osten bleibt weiterhin sehr unklar. Für neue Verunsicherung könnten Angriffe des US-Militärs nahe der Strasse von Hormus auf eine iranische Stellung sorgen. «Bomben statt weisser Rauch», heisst es denn auch in einer Markteinschätzung der Commerzbank.
Vor kurzem habe es noch nach einem baldigen Deal mit dem Iran ausgesehen, in den letzten Tagen habe die Stimmung aber wieder gedreht. Aber auch bei einer Einigung zwischen den USA und dem Iran dürfte es angesichts des geringen Vertrauens zwischen den Parteien eine Weile dauern, bis sich die Devisenmärkte wieder eingependelt haben, so die Bank. (awp/mc/pg)
