Devisen: Wenig Bewegung vor ersten Friedensverhandlungen

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(Pexels)

Zürich – Die Finanzmärkte bleiben in Wartestellung. Das gilt auch für die Devisenmärkte. Immerhin sollen am heutigen Freitag in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad Friedensgespräche zwischen den USA und dem Iran stattfinden. Ziel ist eine dauerhafte Beendigung des Kriegs. Zu den schwierigen Themen dürfte bei den Gesprächen auch der Streit um die Öffnung der Strasse von Hormus zählen.

Und genau hierzu gab es zuletzt wieder eher besorgniserregende Berichte. So hält sich der Iran nach Ansicht von US-Präsident Donald Trump nicht an das Abkommen für eine befristete Waffenruhe, das eine Öffnung der Strasse von Hormus für die Schifffahrt vorsieht. Iran leiste mit Blick auf Öltransporte durch die Meerenge «sehr schlechte Arbeit», die man auch als «unredlich» bezeichnen könne, schrieb der Republikaner auf der Plattform Truth Social. Er kritisierte weiter: «Das ist nicht die Vereinbarung, die wir getroffen haben!»

Zudem stehen im heutigen Tagesverlauf wichtige Konjunkturdaten an. Wie die Commerzbank schreibt, bilden die US-Inflationsdaten am Nachmittag das Daten-Highlight dieser Woche. Angesichts der erheblichen Energiepreissteigerungen erwarten Ökonomen einen erheblichen Anstieg der Gesamtrate. «Die heutigen Inflationszahlen dürften das Ende des Abwärtstrends der US-Inflation markieren», schreiben die Commerzbank-Experten.

Am Morgen tritt das Euro/Franken-Paar bei Kursen von 0,9240 mehr oder weniger auf der Stelle. Das Dollar/Franken-Paar bewegt sich ebenfalls kaum von der Stelle und geht zu 0,7905 um. Und auch das Euro/Dollar-Paar hat sich kaum bewegt, wie das Kursniveau von 1,1688 zeigt. (awp/mc/ps)

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