EU-Schluss: Verluste

Paris – Die europäischen Börsen haben am Freitag nachgegeben. Nach drei freundlichen Handelstagen im EuroStoxx 50 geriet die Erholung ins Stocken. Nach einem freundlichen Start ging der Leitindex der Eurozone mit minus 0,66 Prozent bei 2.602,59 Punkten in das Wochenende und gewann auf Wochensicht zwei Prozent. In der Vorwoche waren die Märkte nach Aussagen des US-Notenbankchefs über einen Zeitplan zur Drosselung der ultralockeren Geldpolitik und nach Sorgen um die Wirtschaftsentwicklung in China unter Druck geraten. Der EuroStoxx hatte mehr als vier Prozent eingebüsst.

Auf Monatssicht verlor der EuroStoxx rund sechs Prozent. Seit Jahresbeginn büsste er 1,3 Prozent ein. In Paris ging es für den CAC 40 an diesem Freitag um 0,62 Prozent auf 3.738,91 Punkte abwärts. In London gab der FTSE 100 um 0,45 Prozent auf 6.215,47 Zähler nach.

An diesem Tag war die Technologiebranche mit minus 1,58 Prozent die schwächste im 19 Subindizes umfassenden Stoxx Europe 600 . Kräftige Verluste unter den Bankaktien machten diese Branche zur zweitschwächsten mit minus 1,08 Prozent. Societe Generale waren mit mehr als vier Prozent Abschlag schwächster Wert im EuroStoxx, gefolgt von der Unicredit , die 3,38 Prozent verlor oder der Deutschen Bank, die um 2,97 Prozent nachgab.

Der Immobiliensektor hingegen legte an der Spitze der Branchenübersicht um 0,59 Prozent zu. Seit Jahresbeginn war dagegen der Gesundheitssektor grösster Gewinner mit 12 Prozent, während der Bergbausektor mehr als ein Viertel an Wert verlor.

Unter den Einzelwerten profitierten die Papiere der ASML Holding am Freitag von einer positiven Analysteneinschätzung und kletterten um 1,03 Prozent nach oben. Die Experten von Morgan Stanley hatten das Kursziel für den Zulieferer für die Halbleiterproduzenten von 56 auf 70 Euro angehoben und die Einstufung der Aktie mit «Overweight» bekräftigt. Das Papier des Immobilien-Unternehmens Unibail-Rodamco gewann an der Spitze des EuroStoxx 1,59 Prozent. (awp/mc/pg)

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