Euro wenig verändert – aber wieder über 1,45 Dollar

New York – Der Euro hat sich am Freitag im New Yorker Handel wenig verändert gezeigt. Zuletzt kostete die Gemeinschaftswährung 1,4515 Dollar, nachdem sie ein überraschend guter US-Einkaufsmanagerindex nach dem Handelsstart an der Wall Street zwischenzeitlich wieder unter die 1,45-Dollar Marke gedrückt hatte.

Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,4488 (Donnerstag: 1,4453) Dollar festgesetzt und der Dollar damit 0,6902 (0,6919) Euro gekostet.

ISM-Index steigt überraschend
In den USA hatte sich die Stimmung der Einkaufsmanager in der Industrie überraschend aufgehellt. Der entsprechende ISM-Index war im Juni von 53,5 Punkten im Vormonat auf 55,3 Punkte gestiegen. Volkswirte hatten hingegen mit einem Rückgang auf 52,0 Punkte gerechnet. Der ISM-Index gilt als zuverlässiger Frühindikator für die wirtschaftliche Aktivität in den USA. «Das ist für die USA allerdings kein wirklich starker Wert», kommentierte Devisenstratege Mark McCormick von Brown Brothers Harriman & Co in New York.

Referenzkurse
Zu anderen wichtigen Währungen hatte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,90500 (0,90255) Britische Pfund, 116,92 (116,25) Japanische Yen und 1,2267 (1,2071) Schweizer Franken festgelegt. Der Preis für eine Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 1.483,00 (1.505,50) Dollar gefixt. Ein Kilogramm Gold kostete 32.590,00 (32.920,00) Euro. (awp/mc/ps)

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