Euro gibt zum Dollar etwas nach – Seitwärtstrend zum Franken

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Frankfurt – Der Euro hat sich am Freitag gegenüber dem US-Dollar trotz leichter Verluste über der Marke von 1,13 US-Dollar halten können. Am Mittag wird die Gemeinschaftswährung bei 1,1323 Dollar gehandelt und damit etwas niedriger als am Vormittag.

Zum Franken bewegt sich der Euro hingegen weiterhin in der Tendenz eher seitwärts und geht aktuell zu 1,0843 CHF um nach 1,0839 CHF am Morgen. Mehr Beachtung findet derzeit das USD/CHF-Währungspaar. Am Freitagmittag zeigt sich der US-Dollar bei einem Stand von 0,9573 etwas fester als noch am Morgen. Bei Morgan Stanley gehen die Experten laut einer aktuellen Studie aber davon aus, dass der Franken gegenüber dem Greenback auch weiterhin aufwerten werde. Dies werde durch die Zinsdifferenz begünstigt, so der Kommentar. Nachdem das Paar die Unterstützung bei 0,97 durchbrochen habe, liege die nächste bei 0,95.

Mit Blick auf das Verhältnis von Euro zu US-Dollar sprechen Händler von einer leichten Gegenbewegung, nachdem der Euro in den Tagen zuvor stark gestiegen war. In der vergangenen Nacht war der Kurs der Gemeinschaftswährung zeitweise bis auf 1,1366 Dollar gestiegen und damit auf den höchsten Stand seit den schweren Marktturbulenzen nach dem Brexit-Votum in Grossbritannien.

Fed-Aussagen lasten auf Euro
Ausserdem hat der US-Dollar zuletzt wieder etwas Boden gutgemacht, was den Euro im Gegenzug belastet. Ausschlaggebend sind Äusserungen aus den Reihen der US-Notenbank. In den vergangenen Tagen haben sich gleich mehrere Zentralbanker für eine baldige Zinsanhebung ausgesprochen, unter ihnen der einflussreiche Notenbankchef von New York.

Im weiteren Handelsverlauf rechnen Händler mit eher wenig Bewegung am Devisenmarkt, da kurz vor dem Wochenende keine wichtigen Konjunkturdaten veröffentlicht werden. (awp/mc/upd/ps)

 

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