Eurokurs kaum verändert knapp über 1,11 US-Dollar

(Bild: © Delphimages - Fotolia.com)

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Frankfurt – Der Eurokurs hat sich am Freitag kaum verändert. Am Nachmittag wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,1109 US-Dollar gehandelt und damit etwa zum gleichen Kurs wie am Vorabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs gegen Mittag auf 1,1096 (Donnerstag: 1,1084) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,9012 (0,9022) Euro.

Bis zum Nachmittag kam es zu einigen Kursschwankungen beim Euro. Händler nannten die Entwicklung an den europäischen Börsen als Hauptgrund, wo es nach einigem Auf und Ab am Nachmittag zu Kursverlusten kam. An den Aktienmärkten trübte sich die Stimmung nach einer Erholung an den Vortagen wieder ein, was den Euro als sicheren Anlagehafen stützte. Der Kurs konnte ausgehend von einem Tagestief bei 1,1067 Dollar wieder über 1,11 Dollar zulegen.
Im Nachmittagshandel lieferten US-Konjunkturdaten keine entscheidenden Impulse für den Handel am Rentenmarkt. In den USA war die Inflation im Januar stärker als erwartet ausgefallen. Die Preisentwicklung wird von der US-Notenbank Fed bei ihrer Geldpolitik stark beachtet. «Sollten sich Ölpreise und Börsen in den nächsten Wochen erholen, dürfte an Zinserhöhungen ab dem zweiten Quartal kein Weg vorbei führen», sagte Experte Ralf Umlauf von der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba).
Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,77715 (0,77143) britische Pfund, 125,40 (126,17) japanische Yen und 1,1017 (1,1028) Schweizer Franken fest.
Der Schweizer Franken hat am Nachmittag wieder angezogen. Der US-Dollar verbilligte sich gegenüber Mittag auf 0,9897 CHF von 0,9929 und der Euro auf 1,1009 von 1,1033 CHF. Die Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 1231,15 (1210,10) Dollar gefixt.(awp/mc/ps)

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