Ölpreise legen zu

Rohöl

(Foto: Pixabay)

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New York – Die Ölpreise haben am Montag Gewinne verbucht. Am Nachmittag kostete ein Barrel (etwa 159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Mai 58,08 US-Dollar und damit 15 Cent mehr als am Freitag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 28 Cent auf 51,92 Dollar.

Experten der Commerzbank führten den Kursanstieg auf ein gestiegenes Interesse von Finanzanlegern zurück. Dies sei auch durch den jüngsten Rückgang der US-Ölproduktion ausgelöst worden. «Wir erachten den Optimismus der Anleger bei Öl für übertrieben», kommentierten die Experten. Der Optimismus sei bemerkenswert, weil das Grundsatzabkommen über das iranische Atomprogramm eher für ein steigendes Angebot auf dem Ölmarkt spreche.

Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist gestiegen. Das Opec-Sekretariat meldete am Montag, dass der Korbpreis der Ölsorten des Kartells am Freitag bei 54,04 US-Dollar gelegen habe. Das sind 52 Cent mehr als am Vortag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis auf Basis der zwölf wichtigsten Sorten des Kartells. (awp/mc/pg)

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