Ölpreise gefallen

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(Bild: Edelweiss - Fotolia.com)

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New York / London – Signale für eine frühere Zinswende in den USA haben die Ölpreise am Donnerstag deutlich belastet. Am späten Nachmittag kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im August 113,29 US-Dollar. Das waren 70 Cent weniger als am Mittwoch. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte WTI fiel um 1,17 Dollar auf 105,33 Dollar.

Signale, dass die US-Notenbank etwas früher als bisher erwartet die Zinsen anheben könnte, belasteten die Ölpreise am späten Nachmittag. So rechnet der Chef der regionalen Notenbank von St. Louis, James Bullard damit, dass der Leitzins bereits Ende des ersten Quartals 2015 angehoben wird. Am Markt wird eine erste Leitzinsanhebung bislang erst Mitte 2015 erwartet.

Irak bleibt beherrschendes Thema
Nach wie vor bleibt die Irak-Krise das beherrschende Thema am Ölmarkt. Allerdings bezeichnen die Rohstoffexperten der Commerzbank die Sorgen vor Versorgungsengpässen am Ölmarkt als übertrieben. Trotz des überraschend schnellen Vormarsches der radikal-islamistischen Terrorgruppe Isis in weiten Teilen des wichtigen Förderstaates gebe es bei der Ölproduktion bisher keine Probleme.

Auch Opec-Ölpreis kaum verändert
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) hielt sich zuletzt ebenfalls nahezu unverändert. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Donnerstag kostete ein Barrel (159 Liter) am Mittwoch im Durchschnitt 109,63 US-Dollar. Das war ein Cent mehr als am Dienstag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis auf Basis der zwölf wichtigsten Sorten des Kartells. (awp/mc/upd/ps)

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