US-Eröffnung: Fest

New York – Die US-Börsen haben am Montag beflügelt von Hinweisen auf eine anhaltend lockere Geldpolitik der heimischen Notenbank spürbare Kursgewinne verzeichnet. Der Dow Jones Industrial gewann anderthalb Stunden nach Eröffnung 1,02 Prozent auf 13.214,80 Punkte. Der breiter gefasste S&P 500 stieg um 1,05 Prozent auf 1.411,83 Punkte. An der Technologiebörse Nasdaq kletterte der Composite Index um 1,13 Prozent auf 3.102,60 Punkte. Der NASDAQ 100 legte um 1,04 Prozent auf 2.756,80 Punkte zu.

US-Notenbank-Präsident Ben Bernanke hatte zuvor zwar von einer Besserung am Arbeitsmarkt gesprochen. Allerdings sei dessen Zustand noch weit vom Normalniveau entfernt. Bernanke nannte insbesondere den hohen Stand der Langzeitarbeitslosigkeit. «Darüber hinaus können wir nicht sicher sein, dass die jüngste Verbesserung am Arbeitsmarkt nachhaltig ist.» Der Jobmarkt gilt als einer der wichtigsten Stellschrauben für die US-Geldpolitik.

Konjunkturdaten aus Deutschland und den USA waren gemischt ausgefallen. So war das Ifo-Geschäftsklima im März zum fünften Mal in Folge gestiegen. Viele Börsianer hatte nach enttäuschenden Einkaufsmanagerindizes mit einem ersten Rückgang gerechnet. Die noch nicht abgeschlossenen US-Hausverkäufe waren im Februar hingegen überraschend gesunken.

Unter den Einzelwerten im Dow waren Exxon und Pfizer ohne besondere Nachrichten mit Gewinnen von 1,75 respektive 1,74 Prozent gut gefragt. Ebenfalls überdurchschnittlich verteuerten sich einige Finanzwerte wie JPMorgan mit einem Plus von 1,75 Prozent und American Express mit plus 1,50 Prozent.

Microsoft legten um 1,44 Prozent zu. Der Softwarekonzern will gemeinsam mit Nokia die Entwicklung von Anwendungen für die Smartphone-Plattform Windows Phone in Schwung bringen. Einziger Dow-Wert in negativem Terrain waren Verizon mit einem Minus von 0,41 Prozent.

Bei den Titeln aus der zweiten Reihe ragten Expedia mit einem Gewinn von 3,02 Prozent und Qualcomm mit plus 2,55 Prozent heraus. (awp/mc/upd/ps)

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