Zürich – Die AMAG Gruppe treibt den Ausbau ihres öffentlichen Schnellladenetzwerks weiter voran und eröffnet bei der AMAG Zug den ersten neuen High-Power-Charging-Standort (HPC) innerhalb des AMAG Energy Ladenetzwerks. Der neue Ladehub verbindet ultraschnelles Laden mit bis zu 400 kW Ladeleistung, Speichertechnologie und ein intelligentes Energiemanagement zu einer zukunftsweisenden Gesamtlösung für die Elektromobilität. Ergänzt wird das Angebot durch einen attraktiven Ladetarif von 28 Rappen pro Kilowattstunde für Kundinnen und Kunden der von AMAG Import eingeführten Fahrzeuge. Gleichzeitig markiert die Inbetriebnahme den Auftakt einer weiteren Ausbauphase: Bis Ende 2027 erweitert die AMAG Gruppe ihr Ladenetzwerk schweizweit um bis zu 20 zusätzliche HPC-Standorte mit 80 neuen Ladepunkten.
Die Elektromobilität gewinnt in der Schweiz weiter an Bedeutung. Gleichzeitig bleibt die Verfügbarkeit von einfach zugänglichen und leistungsfähigen Lademöglichkeiten eine zentrale Voraussetzung für den Umstieg auf ein Elektrofahrzeug. Mit dem konsequenten Ausbau des AMAG Energy Ladenetzwerks investiert die AMAG Gruppe gezielt in eine moderne öffentliche Ladeinfrastruktur und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Alltagstauglichkeit der Elektromobilität. Bisher umfasste das Netzwerk rund 270 Ladepunkte an 50 Standorten.
Attraktive Vorteile für die Kundschaft
Ein besonderes Merkmal des AMAG Energy Ladenetzwerks ist das Tarifmodell für Kundinnen und Kunden der von AMAG Import eingeführten Fahrzeuge der Marken Volkswagen, Audi, SEAT, Škoda, CUPRA und Volkswagen Nutzfahrzeuge. Sie profitieren über die AMAG oder die chargeON Ladekarte/-App von einem unbefristeten Vorzugstarif von 28 Rappen pro Kilowattstunde. Dieses Angebot gilt für Neuwagen und Occasionen und auch bei teilnehmenden Partnerbetrieben im Handel und Service.
Neben leistungsfähiger Ladeinfrastruktur und kompetitiven Konditionen setzen wir auch auf Komfort. Während des Ladestopps stehen Kundinnen und Kunden an den Standorten unter anderem Showrooms, Sanitäranlagen und ein kostenloser Kaffee zur Verfügung. An ausgewählten Standorten steht zudem ein Staubsauger für die Innenreinigung bereit.
Helmut Ruhl, CEO AMAG Group: «Der Ausbau einer leistungsfähigen Ladeinfrastruktur ist eine zentrale Voraussetzung für den weiteren Erfolg der Elektromobilität. Mit dem konsequenten Ausbau des AMAG Energy Ladenetzwerks schaffen wir ein flächendeckendes Angebot, das das elektrische Fahren für unsere Kundinnen und Kunden im Alltag noch einfacher und günstiger macht.»
Mehr Leistung für unterwegs
Nun wird das Ladenetz weiter ausgebaut: Neu stehen bei der AMAG Zug in Cham drei Schnellladesäulen des Typs Alpitronic HYC400 Series 2 mit insgesamt sechs Ladepunkten zur Verfügung. Mit einer maximalen Ladeleistung von bis zu 400 kW eignen sich die neuen Anlagen insbesondere für die neueste Generation von Elektrofahrzeugen mit 800-Volt-Technologie. Unterstützt und ergänzt wird die Ladeinfrastruktur durch vier Grossbatteriespeicher von Pixii mit einer Gesamtkapazität von 900 kWh und einer Leistung von 450 kW sowie durch eine grosszügig dimensionierte Photovoltaik-Anlage auf dem Dach.
Intelligente Energieflüsse
Das Energiemanagementsystem Helion One vernetzt die Ladesäulen, Batteriespeicher und PV-Anlagen miteinander und optimiert die Energieflüsse. Dadurch können Lastspitzen reduziert, das lokale Stromnetz entlastet und die erneuerbare Energie der PV-Anlage für den Eigenverbrauch genutzt werden. Darüber hinaus können die Speicher zur Erbringung von Systemdienstleistungen eingesetzt werden und damit aktiv zur Stabilisierung des Schweizer Stromnetzes beitragen.
«Ladeinfrastruktur weiterzudenken, bedeutet auch intelligente Systemintegration. Am Standort Cham investieren wir nicht primär in Kupferkabel, sondern vor allem auch in dezentrale Speicher und smarte Software: Durch das Zusammenspiel von PV-Anlage, Batteriespeicher und der intelligenten Steuerung über Helion One halten wir die Stromkosten wirtschaftlich, entlasten das Netz und laden bei Sonnenschein nachhaltigen Solarstrom direkt ins Auto», sagt Oliver Roggwiller, Leiter des AMAG Energy Ladenetzwerks.
Das Ökosystem als Erfolgsfaktor
Die Realisierung des Standorts bei der AMAG Zug in Cham erfolgte komplett mit internen Kompetenzen und Ressourcen der AMAG Gruppe. Während Volton Engineering die Konzeption und technische Planung verantwortete, übernahm Helion die Installation und Inbetriebnahme der Anlage. Betrieb, Kommerzialisierung und Bewirtschaftung erfolgen über autoSense. Dadurch deckt die Gruppe die gesamte Wertschöpfungskette selbst ab – von der Planung über die Installation bis zum Betrieb der Ladeinfrastruktur.
Der Ausbau geht weiter
Die Inbetriebnahme in Cham bildet den Auftakt einer weiteren Ausbauphase des AMAG Energy Ladenetzwerks. Bis voraussichtlich Ende 2026 erweitert die AMAG das Netzwerk um insgesamt sieben neue HPC-Standorte. Und bis Ende 2027 sollen schweizweit insgesamt 20 neue Standorte mit 80 zusätzlichen HPC-Ladepunkten entstehen. (AMAG/mc/ps)
