ABB Deutschland verdoppelt Ergebnis

Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) sei von 59 Mio im Vorjahr auf 117 Mio Euro gestiegen, teilte der Chef der deutschen Tochter des schwedisch-schweizerischen Technologiekonzerns, Peter Smits, am Montag in Mannheim mit. «Die deutsche ABB befindet sich auf dem richtigen Weg.» Angaben zum Jahresüberschuss wurden nicht gemacht. Der Umsatz legte leicht um 1 Prozent auf 2,7 Mrd Euro zu. Der Auftragseingang kletterte von 2,65 Mrd auf 2,73 Mrd Euro. Die Mitarbeiterzahl sank im abgelaufenen Geschäftsjahr von 12 600 auf 11 600 Beschäftigte.


Fortsetzung der positiven Geschäftsentwicklung
Im Jahr 2006 sind nach Angaben von Smits keine grösseren Veränderungen beim Personal geplant. Für das laufende Geschäftsjahr kündigte der Deutschlandchef eine Fortsetzung der positiven Geschäftsentwicklung an. Eine konkrete Prognose wollte er nicht abgeben.


Strikter Sparkurses
ABB Deutschland war im Jahr 2004 erstmals seit vier Jahren wieder in die schwarzen Zahlen gekommen. Die Zahl der Standorte war von 115 auf 55 mehr als halbiert worden. Im Zuge des strikten Sparkurses hatte sich das Unternehmen auf die Kernbereiche Energie- und Automationstechnik konzentriert. Anfang 2006 hatte Smits das Ruder als Deuschland-Chef von Bernhard Jucker übernommen, der nach drei Jahren an der Spitze der ABB AG (Mannheim) in die Konzernleitung nach Zürich wechselte. (awp/mc/gh)

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