AIG prüft Anspruch auf Fondsvermögen von 16 Milliarden Dollar

Das Vermögen sei ursprünglich in erster Linie zur Altersversorgung von AIG-Führungskräften bestimmt gewesen und gehöre der Gesellschaft Starr International (SICO), die durch den zurückgetretenen AIG-Chef Maurice Greenberg und Partnern kontrolliert werde, berichtet die «Financial Times» am Mittwoch in ihrer Online-Ausgabe.


Zugriff der Aktionäre auf Fonds

Da die rechtliche Verbindung zwischen SICO und AIG inzwischen gelöst worden sei, würden die AIG-Aktionäre einen Teil der ursprünglich durch SICO finanzierten Pensionslasten zu übernehmen haben. Bei einer Vorstandssitzung in Dublin am Mittwoch wollen Greenberg und sechs weitere Vorstandsmitglieder nach Zeitungsangaben über das weitere Schicksal von SICO entscheiden.

Unklare Verhältnisse

Die Stammaktien der in Panama registrierten Gesellschaft gehören laut «FT» vollständig der irischen Wohltätigkeitsorganisation Starr International Charities. Bei einer Auflösung würde das SICO-Vermögen an diese Organisation fallen. Ansonsten seien die Eigentumsverhältnisse in Bezug auf das 16-Milliarden-Vermögen von SICO aber ungeklärt, schreibt die Zeitung.

Umwandlung wird erwogen

Greenberg und seine Partner wollen sich laut dem Bericht am Mittwoch nächster Woche über ihr weiteres Vorgehen beraten. So werde auch die Umwandlung der Gesellschaft in einen Private-Equity-Fonds mit Anlageschwerpunkt China erwogen. (awp/mc/as)
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