Alcoa reduziert Anteil an Chinas Aluminiumkonzern Chalco

Wie aus einem Positionspapier hervorgeht, will Alcoa mindestens 700 Millionen sogenannter H-Aktien platzieren. Die erwarteten Einnahmen belaufen sich auf bis zu 12,79 Milliarden Hongkong-Dollar (1,19 Milliarden Euro). H-Aktien werden in Hongkong gehandelt und sind für Ausländer frei zugänglich; dagegen sind die in China gehandelten A-Aktien den Chinesen vorbehalten.


Abschlag bis zu 15,4 % auf Schlusskurs vom Dienstag
Der Platzierungspreis pro Papier von 17,26 bis 18,27 Hongkong-Dollar bedeutet einen Abschlag von bis zu 15,4 Prozent auf den Schlusskurs vom Dienstag, der bei 20,4 Hongkong-Dollar lag. Wenn sich genügend Käufer finden, könnte Alcoa bis zu 884 Millionen H-Aktien verkaufen und damit die Einnahmen auf bis zu 16,15 Milliarden Hongkong-Dollar (1,5 Milliarden Euro) in die Höhe treiben.


Alcoa war zum Börsengang 2001 bei Chalco eingestiegen und hielt über lange Zeit 8 Prozent der Anteile. Die beiden Unternehmen hatten unter anderem ein Aluwerk in China gemeinsam aufgebaut. (awp/mc/pg)

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