CH-Verlauf: Weiter im Plus – Pharmawerte stark – UBS ex-Bezugsrecht

UBS verzeichnen weiter deutliche Abschläge nach dem heute gestarteten Handel ex-Bezugsrecht.


Die Vorzeichen aus den USA sind durchwachsen: Die Futures auf US-Indizes stehen überwiegend im Minus. Am Nachmittag stehen Konjunkturdaten auf der Agenda, unter anderem der Case-Shiller-Hauspreisindex für März und das erste Quartal, die Neubauverkäufe für April und der Index des Verbrauchervertrauens für Mai. Von Unternehmensseite sind im weiteren Verlauf keine grossen Impulse zu erwarten.


Bis um 11.55 Uhr steigt der SMI um 50,41 Punkte oder 0,68% auf 7’414,31 Zähler. Der 30 Titel umfassende SLI rückt um 0,39% auf 1’138,78 Punkte vor und der breite SPI 0,61% auf 6’243,72 Punkte.


UBS rangieren mit -8,2% oder -2,30 CHF auf 25,90 CHF am Ende der Tabelle. Die Valoren werden noch bis zum 9. Juni ex-Bezugsrecht für die kommende ordentliche Kapitalerhöhung gehandelt. Das Bezugsrecht selbst notierte zum Berichtszeitpunkt bei 1,72 CHF. Somit steht die Aktie auch um diesen Effekt bereinigt im Minus.


Julius Bär stehen hingegen mit +2,5% auf 81,30 CHF an der Tabellenspitze. Händler führen die höheren Kurse vor allem auf Umschichtungen aus den Grossbankentiteln zurück. So würden die Anleger aus UBS und CS (-0,7% auf 52,15 CHF) herausgehen, und eine Bank unter den Indexschwergewichten im Portfolio zu haben, sei ein Muss. Zudem würden die Titel auch von der per Anfang Juni höheren Gewichtung im MSCI-Index profitieren.


Gefragt sind vor allem defensive Werte, etwa Roche (+2,1% auf 176,40 CHF), Novartis (+1,6% auf 54,30 CHF) sowie Nestlé (+1,3% auf 506 CHF). Die Valoren konnten im Vergleich zum Handel am Morgen deutlich zulegen. Hierin spiegelt sich laut Händlern die defensive Haltung angesichts unsicherer Konjunkturaussichten.


Swatch (+1,7% auf 284,75 CHF) und Richemont (+0,9% auf 63,90 CHF) gewinnen nach starken Zahlen zu den Schweizer Uhrenexporten.


ABB (+0,5% auf 33,18 CHF) erhalten Aufwind durch eine positiven Studie der Deutschen Bank zu den europäischen Investitionsgüterherstellern. Hinzu kommen die guten Daten zum Aussenhandel.


Bei den Versicherern profitieren Bâloise (+2,0% auf 115 CHF) von der Aufnahme in den MSCI-Index per Anfang Juni. Swiss Life (-0,1% auf 290,75 CHF), Swiss Re (-0,5% auf 77 CHF) und ZFS (-0,7% auf 300,25 CHF) können nicht mithalten.


Im SLI zählen Lonza (+0,8% auf 136,70 CHF) nach der angekündigten Akquisition des Lifescience-Konzerns in Deutschland zu den Gewinnern. Der Zukauf dürfte sich in Zukunft wohl auszahlen und die ohnehin schon viel versprechenden Aussichten flankieren, heisst es in einem Kommentar.


Auch SGS (+0,7% auf 1’532 CHF) und Logitech (+0,9% auf 31,90 CHF) legen zu.


Im breiten Markt können Ypsomed (+0,4% auf 96,50 CHF) die Aufschläge vom Vormittag nicht halten. Das Unternehmen hat mit den vorgelegten Gesamtjahreszahlen die Erwartungen zwar übertroffen, von den Aussichten für das laufende Jahr zeigen sich Analysten jedoch enttäuscht.


Feintool verbessern sich 2,1% auf 336 CHF. Der Werkzeughersteller liegt mit den Zahlen zum ersten Halbjahr über den Erwartungen der Analysten. Angesichts des aktuellen Marktumfeldes sei die Zunahme des Auftragsbestands ganz klar eine positive Nachricht, heisst es in einem Kommentar


Also geben 1,7% auf 52,95 CHF ab. Das Unternehmen hat die restlichen Anteile an der GNT Holding übernommen. Also verfügt Analysten zufolge über die nötige Liquidität für die Transaktion, eine spätere Kapitalerhöhung ist demnach jedoch nicht auszuschliessen. (awp/mc/pg)

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