CS: Ergebnis des Investment Banking von Kreditkrise

Es gebe «keine Anzeichen» dafür, dass das Ergebnis der Credit Suisse nach Steuern «ausserhalb einer Bandbreite von plus oder minus 20% von 1,3 Mrd CHF liegen wird», teilte die CS am Montag aufgrund provisorischer Zahlen mit. Im Vorjahresquartal betrug der Gewinn 1,46 Mrd CHF.


Rekordgewinn erwartet


Für die ersten neun Monate 2007 erwartet die CS einen Rekordgewinn. Details will die CS am 1. November präsentieren. Die Bank bereite zurzeit den detaillierten Abschluss für das dritte Quartal vor.

Investment Banking und Asset Management beeinträchtigt


Allerdings ist die Kreditkrise auch an der CS nicht ganz spurlos vorbeigegangen. Das Ergebnis im Investment Banking und Asset Management sei durch das «anspruchsvolle Marktumfeld beeinträchtigt» worden, schreibt die Bank in einer Mitteilung.

Stellenabbau als Folge


Genauere Angaben über den Umfang der Einbussen macht die Bank aber nicht. Bekannt ist lediglich, dass die US-Hypothekarkrise einen Stellenabbau zur Folge hat. Letzte Woche kündigte die CS als erste Schweizer Bank an, in New York und London 150 Stellen zu streichen. Der Abbau sei allerdings nicht Vorläufer einer breiten Entlassungswelle: Die Personalreduktion sei punktuell, betonte die CS letzten Mittwoch. Die Schweiz dürfte nicht betroffen sein.

Abbau fällt kaum ins Gewicht


Zudem fällt der Abbau kaum ins Gewicht: Denn das CS-Investment Banking, in dem das Geschäft mit den Hypothekenverbriefung angesiedelt ist, hat alleine im ersten Halbjahr 1’100 Stellen geschaffen und zählte Ende Juni insgesamt 19’300 Beschäftigte.

Stellenabbau bei der UBS umfangreicher


Damit erreicht der Stellenabbau bei der CS nicht dieselbe Dimension wie bei der UBS. Die grösste Schweizer Bank kündigte am (heutigen) Montag den Abbau von 1500 Stellen an. Der Grund für diese radikale Massnahme sind Milliardenabschreibungen wegen der Hypothekar-Krise, was einen Verlust im dritten Quartal von bis zu 800 Mio CHF zur Folge hat. (awp/mc/ab)
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