CSS Krankenversicherung: Mehr Prämien und Versicherte

Der Gewinn der CSS-Gruppe ging 2004 um 7,2% auf 65,7 Mio CHF zurück, wie CSS-Finanzchef Franz Kappeler an der Bilanzmedienkonferenz am Donnerstag vor den Medien in Bern sagte. Bei den Zusatzversicherungen stieg der Gewinn im Vergleich zum Vorjahr um 8,6% auf 38,0 Mio CHF.


Stabilität weiter gefestigt

Bei den Grundversicherungen hingegen sank der Gewinn von 35,9 Mio CHF auf 27,7 Mio CHF. Der Reservesatz konnte mit dem Gewinn um 0,5%punkte auf 15,9% gesteigert werden. Das gesetzliche Minimum beträgt 15%. Mit diesem Ergebnis habe die CSS die Stabilität weiter gefestigt, sagte Kappeler zu den bereits im Februar publizierten Zahlen. Dank der guten Finanzlage müsse die CSS nicht mit den Prämien die Reserven aufstocken.

Der Versichertenbestand stieg um rund 11´000

Das Verhältnis von Kosten und Schadenaufwand zu den Prämien (Combined Ratio) verbesserte sich von 99,4 auf 98,9%. Bei den Grundversicherungen beträgt der Combined Ratio 100,1, bei den Zusatzversicherungen 95,9%. Der Versichertenbestand stieg um rund 11´000 auf 1,2 Mio Versicherte. In der Obligatorischen Krankenversicherung waren 976´000 Personen versichert. Der Turnaround beim Versichertenbestand sei 2004 umgesetzt worden, sagte Kappeler.

Leichte Verschlechterung der Versichertenstruktur

Die Versichertenstruktur der CSS habe sich im vergangenen Jahr aber nochmals leicht verschlechtert. Indiz sei der zunehmende Risikoausgleich im Jahr 2004. Dieser stieg von 98,5 Mio auf 106,6 Mio CHF. Laut Kappeler hat die CSS dazu bereits Massnahmen ergriffen. So würden alternative Versicherungsmodelle wie HMO weiter ausgebaut und gefördert. Die CSS fahre zudem mit den Partnerkassen Arcosana und Auxilia eine Mehrkassen-Strategie.

Leistungskosten werden weiter optimiert

Die CSS werde zudem die Leistungskosten weiter optimieren. Die CSS rechne auch für das laufende Jahr mit einem positiven Ergebnis in der Grössenordnung von 2004, sagte Kappeler weiter. (awp/mc/ab)
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