Doug Casey: Anleger, Unternehmer, Bestseller-Autor

Von Helmuth Fuchs


Moneycab: Herr Casey, Sie haben über 150 Länder bereist, in 12 Ländern für längere Zeit gelebt, sind der Autor des meistverkauften Finanzfachbuches (Crisis Investor, 1979, Nummer 1 der New York Times Bestsellerliste für 12 Wochen) und publizieren seit 1979 einen monatlichen Anlage-Newsletter. Wie hat das Alles begonnen?


Doug Casey: Mein erstes Buch, «The International Man» wurde in Rhodesien (heute Simbabwe und Sambia) veröffentlicht und wurde zum Nummer eins Bestseller in der Geschichte des Landes. Das Buch ist eine Anleitung, wie man das Beste aus seiner persönlichen Freiheit und den finanziellen Möglichkeiten rund um den Globus macht. Zu jener Zeit waren die Europäer in Rhodesien überall. Von den damals über 250’000 Europäern sind noch heute noch 5’000 in Zimbabwe übrig geblieben. Damals war ich in Rhodesien eine ziemlich bekannte Persönlichkeit und eigentlich hätte ich bleiben und den Rest meines Lebens dort verbringen können. Aber manchmal nimmt das Leben eine ganz unerwartete Wende. Zu dieser Zeit wurde ich in das erste interessante Immobilien-Geschäfte involviert und seither kaufe ich Immobilien. Ich besass Immobilien in Canada, den USA, Uruguay, Hong Kong, Südafrika und Spanien.



«Hier handelt es sich um ein strukturelles ökonomisches Problem. Und all die einfältigen Regierungen, welche schuld an der Krise sind, versuchen nun die Probleme zu beheben, indem sie verstärkt das tun, was uns den Schlamassel gerade eingebrockt hat.» Doug Casey: Anleger, Unternehmer, Bestseller-Autor


Wenn man heute die Wirtschaft beurteilt gibt es diejenigen die glauben, dass die USA in eine lang andauernde Depression abgleiten werde und andere, die meinen, die Talsohle sei erreicht und es gehe aufwärts. Welchem Lager gehören Sie an?


Ich glaube, was wir momentan erleben ist nicht nur die schlimmste Krise seit den 30-er Jahren des letzten Jahrhunderts, es ist womöglich die schlimmste Krise seit der industriellen Revolution. Der Grund dafür ist im Wesentlichen die staatliche Intervention in Form von Steuern, Regulierung und Währungsinflation. Dieser Zyklus hat seinen Höhepunkt erreicht. Es gibt viel falsch angelegtes Kapital, das jetzt liquidiert werden muss. Ein Grossteil der Welt hat während der letzten Generationen weit über seine Verhältnisse gelebt, daher kommt zum Beispiel auch die Staatsverschuldung von über 11 Billionen Dollar in den USA.  Die USA haben Papiergeld gedruckt, die netten Ausländer haben dafür Mercedes und Öl geliefert. Damit ist es jetzt aber endgültig vorbei. Die staatliche Inflation der Währung hat zu den Krediten geführt, welche zuerst die Aktienblase und danach Hypothekenblase ermöglichten. Im Verlaufe dieses Prozesses wurden die Zinsen Richtung Null getrieben, was zur totalen Katastrophe führen wird. Als nächstes werden die Zinsen wieder steigen und zwar über die Marke der frühen 80-er Jahre.



«Die Regierung der USA ist pleite. Es ist unmöglich, dass der Staat seine Schulden, die sich irgendwo zwischen 11 bis 15 Billionen Dollar bewegen, je wird zurückzahlen können. Dazu kommen noch die Belastungen der Sozialversicherung und Krankenkassen, die Auslandschulden.»


Was zu einer Krise im Kreditmarkt führen wird?


Exakt. Und das wird für den Immobiliensektor noch verheerender sein. Und für den Aktienmarkt? Die Lage ist wirklich ernst. Wir stehen erst am Beginn der Krise, es ist noch kein Ende in Sicht. Wir haben nicht nur ein finanzielles Problem. Hier handelt es sich um ein strukturelles ökonomisches Problem. Und all die einfältigen Regierungen, welche schuld an der Krise sind, versuchen nun die Probleme zu beheben, indem sie verstärkt das tun, was uns den Schlamassel gerade eingebrockt hat. Es könnte wirklich kaum schlimmer sein. Mit neuen Regulierungen und Steuern zerstören sie nun auch noch die Währungen.


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Die Rettung aus der Krise kommt diesmal also nicht aus den USA?


Leider nein, da die USA über die letzen Generationen nur konsumiert hat. Die Regierung der USA ist pleite. Es ist unmöglich, dass der Staat seine Schulden, die sich irgendwo zwischen 11 bis 15 Billionen Dollar bewegen, je wird zurückzahlen können. Dazu kommen noch die Belastungen der Sozialversicherung und Krankenkassen, die Auslandschulden.



«Meine persönliche Überzeugung ist, dass die Nationalstaaten als Institutionen auf dem Weg zur Auflösung sind.»


Der durchschnittliche Amerikaner ist hoch verschuldet über seine Kreditkarte und seine Hypothek. Bundesstaaten wie Kalifornien sind bankrott. Und Amerika verschlimmert die Lage noch durch die Kriege, die es führt und die Gelder, die es für unnützes Militärmaterial ausgibt. Es werden immer noch Flugzeugträger gebaut, die höchstens als künstliche Riffe für Taucher in hundert Jahren einst einen Wert haben werden.


Was erwarten Sie als Nächstes? Wir es wie in den 90-er und 30-er Jahren zur Wiederherstellung des bestehenden Systems kommen, oder zeichnet sich ein neues System ab, das sich fundamental von dem unterscheidet, wie wir heute Geschäfte machen und uns mit der Regierung arrangieren?


Das ist die grosse Frage. Meine persönliche Überzeugung ist, dass die Nationalstaaten als Institutionen auf dem Weg zur Auflösung sind. Ursprünglich haben sich die Menschen vor 12’000 Jahren in Stämmen organisiert, danach in Königreichen und nach dem Westfälischen Frieden 1648 in Nationalstaaten. Dies ist heute ein Auslaufmodell. Mitbürger sollten mehr sein als Leute, mit denen ich ein Identifikations-Dokument teile, das von einer staatlichen Behörde herausgegeben wird. Der durchschnittliche Amerikaner ist aber heute für mich eher eine Belastung als ein Freund. Ich empfinde mehr Loyalität gegenüber einem Freund im Kongo, da wir unabhängig von Hautfarbe, Sprache und Kultur dieselben Werte pflegen, dieselbe Lebensphilosophie. Er ist also eher ein Landsmann von mir als jeder beliebige Amerikaner.



«Als Liberaler glaube ich an ein Maximum beider Freiheitsgrade. Ich glaube nicht, dass Regierungen einen nützlichen Zweck haben. Es amüsiert mich zu sehen, wie die Leute glauben, dass zum Beispiel Obama alle Probleme wegküssen kann.»


Dank der Flugverbindungen, dem Internet und anderen Kommunikationsmöglichkeiten wird man dahin kommen, dass die wahren Landsleute Menschen sind, mit denen man gleiche Interessen und Werte teilt, unabhängig davon, wo auf der Welt sie sich befinden. Die Welt wird sich um informelle Gruppen organisieren, die man «Phils» nennen könnte (vom griechischen Wort «Philos», Freund) und Grenzen, welche Regierungen auf der Karte zeichnen, werden obsolet sein.


Bis es so weit ist, werden die Regierungen aber noch sozialistischer und sie werden noch mehr Einschränkungen erlassen. Ich hoffe aber, dass in einer der kommenden Generationen anstelle des politischen Papiergeldes Gold wieder als Währung verwendet wird.


Bei den EU Parlamentswahlen fand aber gerade das Gegenteil statt. Anstelle des erwarteten Links-Rutsches gab es eine Stärkung der Konservativen und Grünen.


Zuerst einmal ist diese Zweiteilung in Links und Rechts Augenwischerei. Das sieht nur so aus. Was heisst denn schon Links? Die sagen, sie glauben an soziale Freiheit, das Rauchen von Hasch, die freie Liebe und ähnliches, aber sie glauben nicht an die wirtschaftliche Freiheit. Die Rechten sagen zu allem Nein, befürworten aber die ökonomische Freiheit. Beide lügen. Die Linken glauben nicht wirklich an die soziale Freiheit und die Rechten nicht an die ökonomische.



«Der Weg reich zu werden, ist zu sparen, mehr zu produzieren als zu konsumieren. Man wird bestimmt nicht reich, indem man mehr konsumiert als produziert.»


Was alle tun sollten ist, auf einer Skala mit X- und Y-Achse, bei der die X-Achse die soziale und die Y-Achse die wirtschaftliche Freiheit repräsentiert, die persönliche Freiheit einzutragen. Bei den Kommunisten, Nazis und anderen verrückten Parteien wird dann schnell ersichtlich, dass es weder soziale noch wirtschaftliche Freiheit gibt. Die Grünen sind oft Rote, die grün wurden. Der den Roten zugrunde liegende Marxismus ist eine kriminelle Fantasie, sonst nichts. Als Grüne suchen sie jetzt eine weltliche Religion, die sie zum Zentrum ihrer Welt machen können. Das ist nur dumm.


Als Liberaler glaube ich an ein Maximum beider Freiheitsgrade. Ich glaube nicht, dass Regierungen einen nützlichen Zweck haben. Es amüsiert mich zu sehen, wie die Leute glauben, dass zum Beispiel Obama alle Probleme wegküssen kann.


Es gibt ja viele Politiker und Experten, die jetzt krampfhaft versuchen, die Leute vom Sparen abzuhalten und zum Konsumieren zu animieren, um die Wirtschaft anzukurbeln.


Das ist völliger Schwachsinn. Der Weg reich zu werden, ist zu sparen, mehr zu produzieren als zu konsumieren. Man wird bestimmt nicht reich, indem man mehr konsumiert als produziert.


Was empfehlen Sie also unseren Lesern?


Der Weg aus dieser Depression, ich nenne sie die «Grössere Depression» (1929 war die «Grosse Depression») kann auf zwei Arten gelingen. Zum einen wird Kapital gebildet durch den technologischen Fortschritt, weil es heute mehr Wissenschaftler und Ingenieure gibt als in allen Zeiten davor zusammengenommen. Ich hoffe, sie werden die Technologien weiter entwickeln und verbessern. Zum andern und ebenso wichtig, wenn nicht noch wichtiger, werden die Einzelnen das tun, was für sie am Besten ist, nämlich Kapital ansparen. Sie werden Kapital ansparen indem sie mehr produzieren als sie konsumieren, unabhängig davon, was ihnen die Regierungen weismachen wollen. Genau das sollten ihre Leser tun. Sie sollen sich umsehen und sich fragen «Welche Güter kann ich produzieren, welche Dienstleistungen erbringen, die andere Leute wollen?». Und sie sollen mehr erwirtschaften als ausgeben. Es ist eigentlich sehr einfach.


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Nur so lange, bis die Regierung die Steuern erhöht. Deutschland möchte den Spitzensteuersatz für Reiche auf 47.5% anheben. Andere Länder zeigen eine ähnliche Tendenz.


Ich verstehe sowieso nicht, weshalb vermögende Deutsche noch in Deutschland leben. Es macht einfach keinen Sinn. Wenn man sich ein bestimmtes Vermögen erwirtschaftet hat, sollte man Europa schnellsten den Rücken kehren. Die Steuern sind jetzt schon hoch und werden immer höher. Zudem zerstören die Regierungen die Währungen.


Haben Sie Dank Immobilien in Spanien nicht eine besondere Beziehung zu Europa?


Den Besitz in Spanien habe ich schon vor Jahren verkauft. Ich habe viel Zeit in Europa verbracht und denke, dass Europa schwerwiegende Probleme hat, ganz ähnlich wie die USA. Deshalb haben wir das Projekt mit der Estancia de Cafayate in Argentinien realisiert. Vor etwa 11 Jahren habe ich eine Farm im Süden Argentiniens, in Patagonien, gekauft, als mir ein Freund sagte, dass, wer clever sei, in den Nordwesten des Landes gehe. Dort herrsche das beste Klima der Welt. Auf 1’800 Metern über Meer sei es tropisch und warm während des Tages, kühl während der Nacht und überall gedeihen Reben. Wir haben also Land gekauft und entwickeln es zu einem 6-Sterne Ressort zu 2-Sterne Preisen. Das Leben in Argentinien unglaublich günstig. Ein gutes Essen in Buenos Aires kostet bei gleicher Qualität etwa einen Viertel des Preises in Zürich. In der Provinz Salta, in der sich die Estancia de Cafayate befindet, sind die Preise nochmals bedeutend tiefer.



«Wenn ich die Unternehmen im Westen mit denen im Osten vergleiche komme ich zum Schluss, dass Asien seit 50 Jahren auf dem Weg nach oben und dieser Weg noch nicht zu Ende ist.»


Ist dies also der Ort, an dem Sie leben möchten?


Ja, da werde ich leben, weil man im Ressort einen hohen Lebensstandard geniessen kann. Wir haben schon Häuser an Personen aus über zehn Nationen verkauft. Es gibt bei uns jede Annehmlichkeit, die sich eine zivilisierte Person nur vorstellen kann. Von einer Bibliothek, zu einer Zigarren-Bar, von einem Polo-Feld zu 40 Kilometern Reit-, Bike- und Jogging-Pfaden, einem 25-Meter Schwimmbecken, Fischteiche, einem Golfkurs, Tennisplätze, einem Spa findet sich einfach alles. Und all das in der Nachbarschaft zum fantastischen kleinen Ort Cafayate. Bei nur 3’000 Einwohnern finden sich hier 25 schmucke Restaurants.


Wie einfach ist dieser Ort zu erreichen?


Das ist die Kehrseite der Medaille, da das Ressort in itten des Niemandlandes liegt. Zwei Stunden Flug von Buenos Aires bis in die Provinzhauptstadt Salta, danach zwei Stunden Fahrt durch eine traumhafte Gegend. Wenn man im Ressort dann aufs Pferd steigt, kann man dafür in jede Richtung drei Tage durch die Natur reiten.


Ist nicht auch der Schweizer Weinproduzent Donald Hess in dieser Gegend?


Er ist unser Nachbar. Freunde und ich haben etwa 100’000 Hektaren Land gekauft. Die Estancia de Cafayate erstreckt sich über 600 Kektaren, der Rest ist für Viehzucht weitere Projekte.


Wie beurteilen Sie die politischen Risiken in Argentinien?


Die Regierung ist ein Desaster, aber zum Glück ein schlecht organisiertes Desaster und deshalb nicht gefährlich. Man kann in Argentinien ein sehr freies Leben führen. Zudem ist der Grundbesitz in Argentinien sehr gut geschützt. Grundbesitz zu haben ist genau so sicher wie in den USA oder Kanada. Auch soziologisch gesehen heben sich Argentinien und Uruguay wohltuend vom Rest Südamerikas ab. Ich lebe noch in den USA in Aspen. Als ich um 1980 von Washington dorthin gezogen bin, feierten die Millionäre und die Taxifahrer gemeinsam, heute herrscht dort der Klassenkampf.



«Ich glaube, der Goldpreis wird noch viel höher steigen.»


Bis jetzt haben Sie Asien aussen vor gelassen. Wie sehen Sie die Entwicklung im Osten?


Wenn ich die Unternehmen im Westen mit denen im Osten vergleiche komme ich zum Schluss, dass Asien seit 50 Jahren auf dem Weg nach oben und dieser Weg noch nicht zu Ende ist. Es gibt keinen Grund, wieso sich dieser Trend ändern sollte. Die Asiaten, wie zum Beispiel die Chinesen und Inder, arbeiten hart, sparen ihr Geld und haben allgemein tiefe Lebenskosten. Genau das Gegenteil geschieht im Westen.


Wenn es um Anlagen geht, bevorzuge ich kleine Unternehmen, Microcaps oder sogar Nanocaps. Wenn eine Firma schon 10 Milliarden Marktkapitalisierung hat, wird es sehr schwierig, diese auf 20 oder 100 Milliarden zu steigern. Bei einer kleinen Firma mit guten Leuten, die noch erfolgshungrig und nicht korrumpiert sind, sind bedeutende Steigerungen und Gewinne möglich. Zudem kann ich als bedeutender Aktionär in einem kleinen Unternehmen Einfluss nehmen und etwas beitragen.


Das bedeutet aber eine Menge Arbeit, um all die Informationen, Reports und Analysen über solch kleine Firmen zu bekommen.


Richtig, aber genau diese Arbeit machen wir mit unseren Newslettern. Es ist sinnlos, über Giganten wie Microsoft oder Citibank Nachforschungen anzustellen. Die sind so gross, dass nicht einmal der Verwaltungsrat weiss, was genau im Unternehmen läuft. Bei kleinen Unternehmen können wir alle wichtigen Leute treffen, wir können genau beurteilen, welche Vermögenswerte die Firma hat und danach eine intelligente Entscheidung treffen. Und wenn wir es richtig machen können wir unseren Einsatz verfünf- oder verzehnfachen. Zudem sind die Preise für die Papiere der grossen Firmen meist durch die zahlreichen Fonds völlig aufgeblasen. Die beste Art Geld zu machen ist aber immer noch, in sein eigenes Geschäft zu investieren. Hier haben sie die Kontrolle und verstehen, was sie tun.


Welche Anlageformen empfehlen Sie in dieser Situation überhaupt noch?


Gold. Ich wage es fast nicht zu sagen, nachdem der Goldpreis schon über Jahre angestiegen ist, aber es ist Gold. Ich glaube, der Goldpreis wird noch viel höher steigen. Gold ist die einzige finanzielle Anlageform, die auf der anderen Seite kein Gegenparteien-Risiko darstellt. Es ist Geld in seiner pursten Form. Ich denke, die Welt wird wieder gezwungen werden, sich auf Geldwerte zu besinnen. In diesem Fall ist Gold gleich Geld, da sich die Regierungen mit gutem Grund nicht mehr über den Weg trauen.


Aktien sind überteuert, Bonds stellen ein Dreifachrisiko dar (Kreditrisiko des Unternehmens, Zinsrisiko, Währungsrisiko) und für Immobilien ist es wegen der Hypothekarveschuldung in den meisten Ländern noch zu früh zum Kaufen. Argentinien zum Beispiel ist hier eine Ausnahme. Da die Regierung die Währung etwa alle zehn Jahre an die Wand fährt, gibt es keine Verschuldung der Grundstücke. Alles wird bar bezahlt, bei Grundstückkäufen mit einem Koffer voll Geld, was auch die Zinserhebung schwierig macht. In anderen Ländern sind Immobilien für mindestens eine Generation kein Thema mehr.




Douglas «Doug» Casey
is an American free market economist, best-selling financial author, and international investor and entrepreneur. Since 1979, he’s written a monthly investment newsletter, The International Speculator. His 1979 book Crisis Investing (1979) became the largest selling financial book in history, listing at #1 on the New York Times Best Seller list for a total of 12 non-consecutive weeks.


Casey has appeared on hundreds of radio and TV shows, and has been the subject of articles in People, US, Time, Forbes, The Washington Post, and numerous other publications. He is a frequent contributor to Canada’s largest financial website, StockHouse, as well as free-market online magazines WorldNetDaily and LewRockwell.com, as well to the libertarian publication Liberty, where he espouses his anarcho-capitalist views. He supported Ron Paul’s run for president in 2008.


Casey has lived in twelve countries, and visited over 150. His offices are located in the town of Stowe, Vermont.[7]


Books
Crisis Investing. (1979). Hardcover: ISBN 0936906006. Paperback: ISBN 0671426788.
The International Man (ca. 1980) Hardcover: ISBN 978-0932496096
Crisis Investing for the Rest of the 90s. (1993) Paperback: IBSN 0806516127.

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