Erstmals nicht zugelassener Gentech-Mais von Syngenta in EU gefunden

Wie der zuständige Kommissionssprecher erklärte, hatten die irischen Behörden das positive Testergebnis für das Maisgluten aus den USA erhalten, bevor das Schiff am Dienstag Europa erreichte. Es sei nichts davon in die Nahrungskette gelangt, führte der Sprecher weiter aus.


Zerttifikate verlangt

Die EU verlangt Zertifikate, dass gentechnisch veränderte Maisgluten-Futtermittel sowie Treber, der gentechnisch veränderten Mais enthält, frei sind von Bt10 des Basler Agrochemiekonzerns Syngenta.

Früher versehentlich eingeführt

Syngenta hatte am 22. März mitgeteilt, das Unternehmen habe zwischen 2001 und 2004 in den USA «in sehr kleinen Mengen» irrtümlich Bt10-Mais statt Bt11-Mais ausgeliefert. Bt11-Mais ist ein bewilligter gentechnisch veränderter Mais von Syngenta. Die US-Behörden verhängten daraufhin eine Busse von 375’000 Dollar. (awp/mc/as)
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