EU-Ausblick: Freundlich – Kursgewinne in Tokio stützen

Die Citigroup errechnete den EuroSTOXX 50 vorbörslich bei 4.185,00 Punkten. Am Freitag hatte der Index zu Handelsschluss 0,86 Prozent auf 4.173,07 Zähler zugelegt. CMC Markets sah den FTSE-100-Index am Morgen bei 6.251 Zählern. Am letzten Handelstag der abgelaufenen Woche war der Index mit einem Aufschlag von 0,43 Prozent auf 6.237,20 Punkte aus dem Handel gegangen.


Philips-Titel sollten nach Zahlen auf Interesse stossen. Der niederländische Elektronikkonzern hatte im abgelaufenen Quartal den Überschuss mehr als verdoppelt. Der Umsatz kletterte um 2 Prozent auf 8,13 Milliarden Euro. Die Dividende soll von 0,44 auf 0,60 Euro steigen.


ABN Amro könnten nach einem Anteilsverkauf für Aufmerksamkeit sorgen. Die niederländische Grossbank hat ihre amerikanische Hypotheken-Tochter an den Wettbewerber Citigroup verkauft. Durch die Veräusserung der ABN Amro Mortgage Group werde ein «kleiner» Buchgewinn verzeichnet, teilte das Bankhaus mit.


Die Aktien der Credit Suisse Group dürften nach angekündigten Kapitalmassnahmen für Aufmerksamkeit sorgen. Die Schweizer Grossbank will eigene Aktien für weitere acht Milliarden Schweizer Franken zurückkaufen. Zudem wird die Dividende um zwölf Prozent auf 2,24 Schweizer angehoben.


British Airways könnten angesichts drohender Streiks unter Druck geraten. Am Wochenende hatte die Gewerkschaft mit Arbeitsniederlegungen am Ende des Monats gedroht.


Analystenäusserungen könnten bei einzelnen Werten für Bewegung sorgen. Goldman Sachs hob Heineken von «Neutral» auf «Buy». Die Deutsche Bank senkte Richemont von «Buy» auf «Hold». Ausserdem hoben die Experten das Kursziel für Vinci von 102 auf 130 Euro und bestätigten die Einstufung «Buy».


Auch UBS äusserten sich zu mehreren Titeln. Die Analysten hoben das Kursziel für Schneider Electric von 90 auf 103 Euro (Neutral2). Das Ziel für Volvo wurde von 500 auf 550 schwedische Kronen heraufgesetzt (Buy2). (awp/mc/ab)

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