EU-Eröffnung: Knapp behauptet

Der Dow Jones hatte am Freitag etwas fester auf einem neuen Rekordhoch geschlossen und nach dem Börsenschluss in Europa noch rund 23 Punkte zugelegt. Auch der Nikkei-225-Index schloss mit Gewinnen.


Der europäische Leitindex EuroSTOXX 50 gab am Vormittag um 0,35 Prozent auf 4.465,11 Zähler ab. Der STOXX 50 , der auch schweizerische und britische Werte umfasst, verlor 0,30 Prozent auf 3.904,92 Punkte. Der Euronext 100 gab 0,33 Prozent auf 1.055,13 Zähler ab. In Paris sank der CAC 40 um 0,45 Prozent auf 6.073,45 Punkte. Der FTSE 100 gab 0,14 Prozent auf 6.631,50 Punkte ab.


Aktien der UniCredit gaben nach der Bekanntgabe der Übernahme der römischen Capitalia dividendenbereinigt 1,86 Prozent auf 7,13 Euro ab – die Dividende lag bei 0,24 Euro. Die italienische Bank wird mit der Übernahme der Konkurrentin zur zweitgrössten Bank Europas. Marktbeobachter begründeten den Kursabschlag mit dem Preis für Capitalia. Dieser sei recht hoch ausgefallen. Capitalia gaben 1,25 Prozent auf 7,87 Euro ab.


Auch der Übernahmepoker um ABN Amro geht weiter. Die Titel der niederländischen Bank blieben jedoch am Vormittag unverändert bei 35,30 Euro. Einem Pressebericht zufolge ist die britische Royal Bank of Scotland (RBS) zu Zugeständnissen bei dem umstrittenen Verkauf der ABN- Amro-Tochter LaSalle bereit. Derweil arbeiten ABN und die ebenfalls an einer Übernahme der Niederländer interessierte Barclays Bank einem anderen Pressebericht zufolge nun auch an einer Abspaltung der brasilianischen ABN-Tochter Banco Real. RBS-Aktien rückten um 0,08 Prozent auf 654,00 Pence vor. Barclays blieben unverändert bei 729,00 Pence.

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