Euro pendelt in dünnem Handel um 1,40 Dollar

Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittag auf 1,4010 (Freitag: 1,3972) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7138 (0,7157) Euro.


«Wegen der Feiertage in Grossbritannien und den USA hat sich der Euro heute in einer ganz engen Handelsspanne bewegt», sagte Devisenexperte Marc Burgheim von der BayernLB. Darüber hinaus sei man derzeit auf einem Kursniveau angekommen, bei dem der weitere Weg des Euro nicht ganz sicher sei. «Prinzipiell gehe ich aber davon aus, dass die Stimmung am Markt gedreht hat und der Euro weiter zulegen wird», sagte Burgheim. So werde der Dollar derzeit vor allem von der anhaltenden Diskussion über eine neue Weltleitwährung und das besonders hohe Staatsdefizit in den USA belastet.


Das Schlimmste überstanden?
Nachhaltigen Einfluss auf die Kursentwicklung konnte am Montag auch nicht das ifo-Geschäftsklima entfachen. Das wichtigste Stimmungsbarometer für die deutsche Wirtschaft enttäuschte zwar leicht die Erwartungen, konnte aber den zweiten Monat in Folge zulegen. Volkswirte deuteten das Ergebnis als zusätzlichen Hinweis darauf, dass das Schlimmste der Wirtschaftskrise überstanden sei. Ab dem zweiten Halbjahr 2009 sollte demnach zumindest eine leichte Stabilisierung der Konjunktur einsetzen.


Referenzkurse
Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,88030 (0,87810) britische Pfund, 133,22 (131,41) japanische Yen und 1,5178 (1,5217) Schweizer Franken fest. Für den Goldpreis wurde am Montag kein Fixing durchgeführt, da auch die Rohstoffbörse in London wegen des Feiertags geschlossen blieb. (awp/mc/ps/27)

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