Euro trotz starker Konjunkturdaten aus der Eurozone kaum verändert

Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,2088 (Mittwoch: 1,2083) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8273 (0,8276) Euro.

Bereits auf eine ordentliche Konjunkturentwicklung eingestellt
«Die positiven Konjunkturdaten aus der Eurozone haben am Markt kaum eine Rolle gespielt», sagte Stephan Rieke von der BHF-Bank. «Der Markt hat sich bereits auf eine ordentliche Konjunkturentwicklung in der Eurozone und insbesondere in Deutschland eingestellt.» Dies zeige auch der Euro-Kursanstieg der vergangenen Tage. Eine Reihe von Stimmungsindikatoren aus der Eurozone war im Dezember besser als erwartet ausgefallen. Aber auch die Industrieaufträge aus Deutschland stiegen in November den dritten Monat und stärker als erwartet.


Baldiges Ende der Leitzinserhöhungen in den USA

Entscheidender für den Devisenmarkt sei der Blick in die USA, sagte Rieke. Hier wird ein baldiges Ende der Leitzinserhöhungen erwartet. Dies laste weiter auf dem Dollar. Auch der besser als erwartet ausgefallene US-Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungssektor habe den Dollar nicht gestützt. Während in den vergangenen Tagen schwache Daten den Dollar immer wieder unter Druck gebracht hätten. Es liege hier offensichtlich eine asymmetrische Wahrnehmung zu ungunsten des Dollar vor.

Andere wichtige Währungen

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,6888 (0,68815) britische Pfund , 140,31 (140,19) japanische Yen und 1,5463 (1,5512) Schweizer Franken fest. (awp/mc/ab)
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