Eurokurs gefallen – `Reaktion auf US-Konjunkturdaten`

Vor der Bekanntgabe hatte die Europäische Zentralbank (EZB) den Referenzkurs auf 1,2804 (Mittwoch: 1,2792) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7810 (0,7817) Euro.

Von US-Konjunkturdaten beeinflusst
Die Kursbewegungen vom Tage seien klar von den veröffentlichten US-Konjunkturdaten bestimmt gewesen, sagte Devisenexpertin Antje Praefcke von der Commerzbank. So habe der Euro zunächst von US-Verbraucherpreisen profitiert, bevor die Nettokapitalzuflüsse und die Industrieproduktion den Dollar gestützt hätten. Die US-Verbraucherpreise waren im Oktober mit 0,5 Prozent zum Vormonat stärker gesunken als von Experten erwartet. Daneben haben die USA im September deutlich weniger Kapital importiert als noch im Vormonat, und die US-Industrieproduktion stieg zum Vormonat um 0,2 Prozent.

Kommende Woche ruhig erwartet
Die kommende Woche wird laut Praefcke voraussichtlich ruhig verlaufen. Nach einer Woche mit zahlreichen US-Daten stünden in der kommenden Woche verhältnismässig wenig Konjunkturdaten zur Veröffentlichung an. Daher sei tendenziell kein Ausbruch des Euro aus seiner aktuellen Spanne zu erwarten.

Euro-Referenzkurs auf 1,5977 Schweizer Franken
Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,67810 (0,67840) britische Pfund , 151,16 (151,01) japanische Yen und 1,5977 (1,5990) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde in London mit 624,75 (617,75) Dollar gefixt. (awp/mc/ar)

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